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Blind Lunch – Mittagessen mit Fremden? Wir machen den Test!

Blind Lunch – Mittagessen Mit Fremden? Wir Machen Den Test!

„Blind Lunch? Was soll das denn sein?“

Sie kennen diese Situation sicher: Sie und Ihre Kollegin sitzen mittags in der Kantine und Ihnen begegnen jeden Tag dieselben Personen. Sie wissen, dass diese Kollegen sind – doch den Namen der Personen oder was sie eigentlich machen? Das wissen Sie nicht.

WĂ€re es nicht spannend, mehr ĂŒber die Kollegen zu erfahren, mit denen man im Arbeitsalltag nicht stĂ€ndig zutun hat? Und das am besten noch bei einem leckeren Mittagessen? Genau das ist das Prinzip hinter Blind Lunch.

Was ist ein Blind Lunch eigentlich genau?

Hierbei handelt es sich um ein Mittagessen zwischen Kollegen, die im ĂŒblichen Arbeitsalltag wenig BerĂŒhrungspunkte miteinander haben. Je nach UnternehmensgrĂ¶ĂŸe kann dies besonders spannend sein.

Bei der Organisation sind Ihrer Fantasien nahezu keine Grenzen gesetzt. Folgende Fragen sollten Sie klÀren:

Wer organisiert das geheimnisvolle Mittagessen?
Sie als Assistenz, die Azubis im Unternehmen oder doch jeder eigenverantwortlich?

Wie viele Date-Partner sollen sich zum Lunchen treffen?
Auch hier gibt es keine Vorgaben: Ob zwei einzelne Personen oder eine kleine Gruppe?

Wie sollen die Lunch-Partner bekannt gegeben werden?
Per E-Mail, im Intranet oder am schwarzen Brett?

Und wenn Sie den Blind Lunch nicht selbst organisieren möchten, gibt es mittlerweile auch externe Anbieter, die das fĂŒr Sie ĂŒbernehmen – zum Beispiel mysteryminds.

Warum sollten auch Sie einen Blind Lunch in Ihrem Unternehmen organisieren?

Die zahlreichen Vorteile, die fĂŒr einen Blind Lunch sprechen, sind nicht von der Hand zu weisen:

Sie lernen Ihre Kollegen kennen: Der wohl grĂ¶ĂŸte Vorteil ist, dass Sie die Kollegen besser kennenlernen, mit denen Sie nicht tagtĂ€glich zusammenarbeiten. Sie kennen zwar Herrn Schmidt aus der Rechtsabteilung vom Sehen, wissen aber nicht, was er eigentlich den ganzen Tag auf der Arbeit oder in seiner Freizeit macht? Bei einem Blind Lunch mit ihm werden Sie es herausfinden. Vielleicht finden Sie ja so jemanden, der mit Ihnen in der Mittagspause joggen geht oder dieselbe Leidenschaft fĂŒr Ihr Hobby Zeichnen teilt.

Sie bauen Ihr Netzwerk aus: Je mehr Kollegen Sie in Ihrem Unternehmen kennen, desto grĂ¶ĂŸer wird auch Ihr Netzwerk. Und das ist – wie vor allem jeder Assistenz bekannt sein sollte – wichtig und hilfreich im Berufsleben. Sie können sich gegenseitig bei der Arbeit unterstĂŒtzen oder sogar neue Impulse aus anderen Abteilungen mit in Ihre eigene Abteilung nehmen, um den Workflow oder den Teamzusammenhalt zu verbessern.

Sie kommen aus Ihrer Komfortzone: Gerade fĂŒr introvertierte Menschen scheint dieser Schritt zu Anfang nicht leicht zu sein. Aber scheuen Sie sich nicht: Sie werden sehen, Sie sind nicht die einzige Person, die wegen des Blind Lunchs ĂŒber ihren Schatten springen muss. Wir sind uns sicher, dass das Mittagessen mit fremden Kollegen auch fĂŒr Sie einen Mehrwert bieten wird und Sie sich deshalb danach besser fĂŒhlen und stolz auf sich sein können.

Also, sollte es noch Zweifler in Ihrem Unternehmen geben, legen Sie Ihnen diese Argumente vor und einer spannenden Mittagspause wird sicherlich nichts mehr im Wege stehen!

Treffen Sie Ihre Kollegen beim Blind Lunch

Unsere Erfahrung: Blind Lunch bei Management Circle

Unsere engagierten Azubis haben den Blind Lunch bei Management Circle ins Leben gerufen. Um Infos aus erster Hand zu bekommen, haben wir unsere Azubine Katharina zum Blind Lunch befragt.

Liebe Katharina, kannst du uns erklÀren, wie der Blind Lunch bei Management Circle aussieht?

Wir handhaben das so: Die Azubis kĂŒmmern sich um die Organisation. Vorab haben wir alle Kollegen ĂŒber das Prinzip Blind Lunch informiert und sie gebeten sich dafĂŒr per E-Mail anzumelden. Die Resonanz war enorm und fast alle Kollegen haben sich angemeldet. Nun ziehen wir Azubis jeden Monat zufĂ€llig zehn Gruppen mit jeweils drei Mitgliedern, die dann gemeinsam zu Mittag essen. Durch eigenverantwortliche Planung haben die Mitarbeiter die Gelegenheit, sich bei einem netten Mittagessen beruflich, aber auch privat besser kennenzulernen. Hierbei ist es natĂŒrlich egal, ob sie zusammen in die Kantine oder auswĂ€rts essen gehen oder sich etwas von Zuhause mitbringen – das Zusammenkommen und Kennenlernen zĂ€hlt!

Und wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen Blind Lunch auch bei Management Circle einzufĂŒhren?

Durch ErzĂ€hlungen von Freunden und Bekannten, die in ihren Unternehmen bereits Erfahrungen mit der Idee machen konnten. Außerdem wurde bei uns schon seit LĂ€ngerem festgestellt, dass sich immer die gleichen Kollegen zum Essen getroffen haben und bereits eingespielte Gruppen entstanden sind. Diese Gewohnheiten wollten wir ein wenig durchbrechen und neuen Schwung in den Kollegenkreis bringen.

Wie war bisher die Resonanz auf den Blind Lunch?

Die Resonanz war bisher durchweg positiv. Obwohl anfangs manche Kollegen etwas skeptisch eingestellt waren, kommen alle mit einem LĂ€cheln, vollem Magen und guten Erfahrungen zurĂŒck an den Arbeitsplatz. Jeden Monatsanfang warten bereits alle Mitarbeiter ganz gespannt auf die E-Mail mit den neuen Gruppen fĂŒr den jeweiligen Monat, weil sie es nicht abwarten können herauszufinden, mit welchen Kollegen sie dieses Mal zusammen essen dĂŒrfen.


 auch ich hatte schon meinen Blind Lunch!

Als die E-Mail mit den aktuellen Gruppen kam, war ich aufgeregt – war ich endlich auch an der Reihe? Ja! Über meine Gruppenmitglieder habe ich mich gefreut. Ich kannte beide Kollegen zwar vom Sehen, ausfĂŒhrlich miteinander gesprochen hatten wir jedoch noch nie. Die Terminfindung funktionierte reibungslos und schnell haben wir einen Tag gefunden, an dem alle Zeit hatten. Bei Burger und Pizza haben wir uns sowohl ĂŒber die Arbeit, als auch ĂŒber unsere Freizeit und Hobbys unterhalten – es war insgesamt ein sehr schönes Mittagessen und wir freuen uns schon auf das nĂ€chste Mal!

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… und wie Sie nicht nur beim geheimnisvollen Blind Lunch eine gute Figur machen, sondern sich auch generell im Arbeitsalltag souverĂ€n positionieren, erfahren Sie in unserem Seminar mit unserer Expertin Alexandra De Lorenzis! 

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Isabella Beyer

Als Content Marketing Managerin betreue ich den Blog rund um die Themen Sekretariat und Assistenz. Mein Ziel ist es, Sie mit BeitrĂ€gen ĂŒber die Office-Welt zu informieren und zu unterhalten. Außerdem bin ich stĂ€ndig auf der Suche nach den neusten Trends und hilfreichen Tipps, die Ihnen Ihren Arbeitsalltag erleichtern.

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