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Aufwärmtraining vor dem Auftritt: 7 Übungen, um Atem und Stimme zu entspannen

Aufwärmtraining Vor Dem Auftritt: 7 Übungen, Um Atem Und Stimme Zu Entspannen

Ihr Auftritt rückt näher, der Atem wird unruhig, die Stimme zittert. Das muss nicht sein! Lassen Sie sich vor Ihrer Präsentation oder einem wichtigen Vortrag nicht aus der Ruhe bringen. Mit einfachen Übungen können Sie Ihren Atem und Ihre Stimme richtig aufwärmen und entspannen, um einen erfolgreichen Auftritt hinzulegen. Wir stellen Ihnen sieben Übungen vor!

Entspannen Sie sich – ein ruhiger Atem ist wichtig

Je entspannter der Atem, desto entspannter die Stimme. Das ruhige Atmen ist die Grundlage dafür, dass wir sicher sprechen. Atmen wir unkontrolliert oder hektisch, wirkt sich das auf unsere Stimme aus. Wir sprechen plötzlich zu hoch, uns stockt der Atem oder die Stimme hüpft beim Sprechen. Die Folge: Wir strahlen Unsicherheit aus.

Abgesehen davon entspannt ein ruhiger Atem auch den Rest des Körpers und damit die Haltung. Das führt dazu, dass wir uns wohler und sicherer fühlen. Einen ruhigen Atem und einen entspannten Körper erreichen Sie am besten durch die richtigen Atemübungen. Diese sorgen auch dafür, dass Ihr Gehirn mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird und Sie sich besser konzentrieren können.

Wärmen Sie sich auf – Ihre Stimme sollte niemals kalt sein

Wussten Sie, dass Sie während Sie sprechen, Sport treiben? Sie trainieren in diesem Augenblick Ihre Stimmbänder. Je nachdem, wie viel Sie am Tag sprechen, können das bei Personen, die viele Vorträge und Präsentationen halten oder sich durch diverse Meetings kämpfen müssen, schnell mal mehrere Kilometer Bewegung für die Stimmbänder bedeuten.

Und genau wie für die Beine vor dem Laufen gilt auch für die Stimme vor dem Sprechen die goldene Regel, die wir alle noch aus dem Sportunterricht kennen: Aufwärmen nicht vergessen! Aber warum ist das auch für die Stimme wichtig? Sie sollten Ihre Stimme deshalb gut aufwärmen, da Sie nur dann stimmig auftreten.

Mikrofon

Unaufgewärmt kann Ihre Stimme genauso wie beim unkontrollierten Atmen zu hoch oder zu trocken sein, sodass Sie sich eventuell räuspern müssen. Die Folge ist auch hier Unsicherheit – die jedoch nicht zu dem passt, was Sie mühsam vorbereitet haben und sagen möchten.

Mit unseren 7 praktischen Übungen können Sie genau das vermeiden, indem Sie Ihren Atem und Ihre Stimme trainieren und sich optimal auf Ihren Auftritt vorbereiten.

7 Übungen, mit denen Sie Atem und Stimme trainieren

1

Bewusstes Atmen

Richten Sie sich gerade auf, ganz egal ob Sie sitzen oder stehen. Ihr Bauch muss Platz haben. Atmen Sie dann tief in den Bauch ein, halten Sie die Luft kurz an und atmen Sie gleichmäßig aus. Jetzt machen Sie wieder eine kurze Pause und atmen anschließend noch einmal ein. Achten Sie darauf, dass diese vier Atmungsphasen alle gleich lang sind: Einatmen, Pause, Ausatmen, Pause.

Dieses bewusste Atmen entspannt Stimme, Gesicht und Körper. Gleichzeitig versorgen Sie Ihr Gehirn dadurch mit ausreichend Sauerstoff, was wiederum die Konzentrationsfähigkeit steigert.

2

Gezieltes Zwerchfell-Training

Versuchen Sie während Sie gleichmäßig atmen, den Mund zu öffnen und beim Ein- und Ausatmen einen Laut von sich zu geben, zum Beispiel ein „Sch“ oder ein Pfeifen wie „Fffff“. Im nächsten Schritt geben Sie diesen Laut beim Ein- und Ausatmen mehrmals hintereinander ab: „Sch-Sch-Sch-Sch-Sch“.

So trainieren Sie Ihr Zwerchfell. Es wird elastischer und Ihre Stimme dadurch sicherer.

Sie wollen es noch einfacher? Dann lachen Sie doch einfach mal so richtig herzhaft und laut – und das für mehrere Sekunden. Denn das ist die beste Übung, um das Zwerchfell zu trainieren.

3

Richtiges Artikulieren

Tun Sie jetzt so, als würden Sie kauen – und zwar ausgiebig und lang. Stellen Sie sich am besten eine Lieblingsspeise dazu vor und überlegen Sie, wie Sie diese kauen würden. Öffnen Sie dabei ruhig den Mund, um noch intensiver zubeißen zu können.

Diese Übung lockert ganz gezielt Ihre Kiefermuskulatur.

Vortrag halten

4

Lockere Lippen

Denken Sie einmal daran, was Pferde sehr oft machen: Sie schnauben. Legen Sie Ihre Lippen locker aufeinander und schnauben Sie beim Ausatmen, sodass Ihre Lippen flattern oder sogar leicht anfangen zu vibrieren.

Lockere Lippen sorgen dafür, dass Sie sich später besser artikulieren können und selbst schwierige Wörter klar aussprechen.

5

Feines Zungenspitzengefühl

Bestimmt fallen Ihnen aus Ihrer Kindheit noch ganz viele Zungenbrecher ein. Sie sind die perfekte Übung vor Ihrem Auftritt! Sagen Sie einfach einen Zungenbrecher mehrmals hintereinander auf, wie zum Beispiel:

Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.

Zwischen zweiundzwanzig schwankenden Zwetschgenzweigen zittern zweiundzwanzig zwitschernde Schwalben.

Hundert hurtige Hunde hetzen hinter hundert hurtigen Hasen her. Hinter hundert hurtigen Hasen hetzen hundert hurtige Hunde her.

So lockern Sie Ihre Zungenmuskeln und Ihren Mund. Auch das hilft dabei, dass Sie später besser artikulieren können und auf eine klare Aussprache achten.

6

Herzhaftes Gähnen

Lehnen Sie sich vor dem Auftritt auf Ihrem Stuhl zurück und gähnen Sie so richtig herzhaft. Und das am besten gleich mehrere Male hintereinander.

Das Gähnen entspannt nicht nur Ihre Gesichtsmuskulatur, sondern dehnt den Rachenraum. Dadurch vergrößert sich der Raum über dem Kehlkopf, der für die Völle Ihrer Stimme verantwortlich ist.

7

Schwingende Stimmbänder

Sicher kennen Sie das: Sie wachen morgens auf und haben eine ganz raue und unsichere Stimme. Ihre Stimmbänder schlafen noch. Es wird Zeit sie aufzuwärmen!

Summen Sie dazu erst mit geschlossenem Mund eine Melodie Ihrer Wahl. Wiederholen Sie die Übung dann auch mit offenem Mund.

So bringen Sie Ihre Stimmbänder so richtig in Schwingung!

Hinterlassen Sie den besten Eindruck!

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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