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Argumentation mit dem Trump-Prinzip? So können Sie es jetzt für sich nutzen!

Argumentation Mit Dem Trump-Prinzip? So Können Sie Es Jetzt Für Sich Nutzen!

Manchmal sind es einfache Tricks, die unser Gegenüber überzeugen und den Ausgang eines Gesprächs beeinflussen. Reiner Neumann hat sich intensiv mit Botschaften, Argumenten und Emotionen beschäftigt. Er erklärt heute im Interview das Trump-Prinzip und wie Sie diese Technik für sich nutzen können und welche Rolle Ihre Stimme dabei spielt.

Reiner Neumann Diplom-Psychologe, ist Trainer, Berater und Autor. Er trainierte bisher mehr als 20.000 Fach- und Führungskräfte aus zahlreichen Unternehmen und Institutionen der unterschiedlichsten Branchen und Größen in den Themen Auftreten, Wirkung und Rhetorik. Seit Jahren erhält er dabei durchgehend beste Bewertungen und Referenzen. Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung als Manager und als Berater, davon sechs Jahre im Ausland – u.a. Leiter International Training Sales + Marketing Siemens Coordination Center (Brüssel), Leiter Personal-/Organisationsentwicklung und Ausbildung Hamburg Mannheimer AG, Bereichsleiter Mummert und Kienbaum, Vice President ABB Business Services (Baden, CH). Reiner Neumann veröffentlichte zahlreiche Fachartikel, Buchbeiträge und viele Wirtschaftsbücher bei renommierten Verlagen, bspw. „Souverän auftreten“ (2009), „Der Macht-Code“ (2007 + 09) „Die Macht der Macht“ (2012) und – neu – „Sag doch Ja! Die Kunst zu überzeugen.“ (2014) und neu im Mai 2017 „Souverän auftreten“.

Reiner Neumann

Reiner Neumann

Manchen Menschen fällt das Verpacken ihrer Botschaften in Emotionen leichter als anderen. Wie macht man aus einer einfachen Nachricht eine spannende, die im Kopf bleibt?

Überzeugende Argumentation folgt wenigen einfachen Regeln: Neben einem klaren logischen Aufbau ist es entscheidend, Botschaften emotional aufzuladen.
Bilder und Beispiele sind uns lieber als Theorien und Wenn-Dann-Abwägungen. Finden Sie ein gutes Beispiel, das reicht meist, um zu überzeugen.

VerhandelnEinfache Erklärungen finden wir überzeugender als komplexe Erläuterungen. Kurze kausal aufgebaute Argumente wirken intuitiv richtig. Komplex = falsch, einfach = richtig.
Oder Sie bringen eine Menge oder Mehrheit ins Spiel. Wenn wir uns entscheiden sollen, fühlen wir uns oft unsicher. Wenn viele andere sich bereits für eine Alternative entschieden haben, gibt uns das die erforderliche Sicherheit.

Das sind einige Beispiele, wie Sie „gute“ Argumente emotional aufladen. Damit überzeugen Sie!

Sie sprechen in Ihrem Seminar vom Trump-Prinzip. Was versteht man darunter und wie kann man das für sich nutzen?

Das Trump-Prinzip nutzt drei wichtige Elemente überzeugender Botschaften: Erstens die unbedingte Reduzierung komplexer Sachverhalte auf einfache Kernaussagen. Twitter ist gerade auch wegen seiner maximal 140 Zeichen erfolgreich.

Zweitens die konsequente Anwendung kurzer linearer Ableitungen nach dem Prinzip Problem – Lösung – Plan – Ergebnis. Ein Beispiel à la Trump: Problem: Drogen und Kriminalität. Lösung: Festnehmen und ausweisen, Einreisen verhindern. Plan: Mehr Polizei, konsequent handeln, eine Mauer an der Grenze. Ergebnis: Alles wird besser. Das wirkt! (Der kursiv gesetzte Text hat übrigens genau 132 Zeichen).

Drittens die Emotionalisierung der Botschaft durch Beispiele, Bilder, Erlebnisse, Zitate und dergleichen. Das sind zum Beispiel Witwen gefallener Soldaten auf der Tribüne, der gesenkte Preis für die neue Air Force One oder eine Fabrik, die dank der Autorität des Präsidenten doch in den USA gebaut wird.

Auch für fundierte Inhalte lassen sich diese Elemente nutzen. Das lernen und üben wir im Training an konkreten Beispielen.

Die Stimme ist für das Verpacken von Emotionen das wichtigste Werkzeug. Welche konkreten Tipps haben Sie, wie wir sie bestmöglich nutzen, um uns Gehör zu verschaffen?

Konflikt im BüroUnsere Stimme ist in der Tat ein wichtiges Werkzeug. Ihre Stimme muss gut hörbar sein – leises Sprechen wird oft als Unsicherheit oder Arroganz ausgelegt, zu lautes Sprechen verstört in der Regel. Wer will schon gerne angeschrien werden? Ihre klare Artikulation macht die gesprochenen Wörter besser hörbar und wirkt präziser auch in der Aussage. Weitere entscheidende Elemente sind die Sprechmelodie, die Geschwindigkeit und die Sprechpausen. Sprechen Sie dynamisch, aber nicht zu schnell. Machen Sie an den wichtigen Stellen eine Sprechpause, dort wo Sie beim Schreiben einen Absatz machen. Das gibt Ihren Aussagen Struktur und Sinn.

Betonen Sie entscheidende Wörter und variieren Sie Elemente wie Lautstärke, Tempo und Betonung. Sie wirken lebhafter, interessierter und interessanter. Durch Betonung und Modulation bauen Sie Spannung auf.

Bleiben auch Sie jetzt länger im Gedächtnis!

Trainieren Sie mit Herrn Neumann, Ihre Argumente emotional aufzuladen und in Gesprächen noch besser zu überzeugen. Lernen Sie in seinem Seminar intensiv, interaktiv und mit konkreten Fällen aus Ihrem beruflichen Alltag.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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