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Arbeiten in der Büromöbelproduktion 4.0

Arbeiten In Der Büromöbelproduktion 4.0

Die Zukunft des Arbeitens hat längst begonnen. Zunehmende Digitalisierung und Automatisierung bestimmen den Arbeitsalltag und werden sicherlich auch in den kommenden Jahren eine der größten Herausforderungen für Unternehmen bleiben. Denn wie ihre drei Vorgänger Wasser und Dampfkraft, Elektrizität und Informationstechnologie in den vergangenen Jahrhunderten, verändert auch die vierte Industrierevolution vor allem die Produktion nachhaltig: Hinter Begriffen wie Arbeit 4.0 oder Industrie 4.0 verbirgt sich letztendlich erneut der Fakt, dass sich Arbeit weiterentwickelt. War früher noch stärker Muskelkraft gefragt, ist es jetzt immer mehr Kopfarbeit. In seinem Gastbeitrag gibt Guido Hübner Einblicke in die smarte Fabrik und vernetze Fertigung in der Möbelproduktion.

Guido Hübner ist technischer Leiter bei der ASSMANN Büromöbel GmbH & Co. KG. Der Hersteller von Büro- und Loungemöbelsystemen verfolgt eine klare Strategie mit dem Fokus auf effizienten und automatisierten Produktionsanlagen und Abläufen – das Ergebnis ist eine der modernsten Büromöbelproduktionen in Deutschland, mit dem sich das mittelständische Familienunternehmen erfolgreich den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt stellt und mit dem Fokus auf die Menschen und das Thema Nachhaltigkeit Arbeit weiter denkt.

Auf der Konferenz „Living & Home“ spricht Guido Hübner über die Möbelindustrie 4.0.

Guido Hübner

Guido Hübner

Digitalisierung ist in vollem Gange

In der Produktion zeigt sich die Digitalisierung in einer zunehmenden Zahl automatischer und halbautomatischer Anlagen sowie klarer digital gesteuerter Prozesse. Der Wareneingang wird per Scanner erfasst. Die Anlagen generieren automatisch den Materialnachschub aus dem Lager und speisen daraus die robotergesteuerte Montage der Möbelteile, die nach der Fertigstellung direkt und computergesteuert für den Versand vorbereitet werden. In einigen Prozessen ist das händische Eingreifen der Mitarbeiter nicht oder nur noch unwesentlich erforderlich.

Digitalisierung mit dem Menschen im Mittelpunkt

Das heißt aber keinesfalls, dass Digitalisierung und Automatisierung gleichzusetzen sind mit Arbeitsplatzabbau. In der Büromöbelproduktion 4.0 bedeutet es vielmehr, dass sich lediglich die Rolle des Menschen und seiner Arbeit im Prozess ändert. Produktionsanlagen – egal ob halbautomatisch oder voll computergestützt – müssen geführt, Prozesse kontrolliert werden. Der Mensch denkt, die Maschine lenkt. Und Industrie 4.0 hin, Zukunft der Arbeit her – eine smarte Fabrik ist nichts, ohne Fachkräfte, die die Abläufe überwachen, bei Fehlern eingreifen können und am Ende die Qualität der Produkte garantieren.

Ebenso wie die Menschen, spielt bei aller Digitalisierung und Automatisierung auch die Nachhaltigkeit eine große Rolle. In der Summe aus ökologischem Handeln, ökonomisch sinnvollem Wirtschaften und sozialer Verantwortung geht es darum, Arbeit weiter zu denken. Die Digitalisierung unterstützt dieses Ziel an vielen Stellen sinnvoll, da sie hilft, Effizienz zu steigern und durch automatisierte Produktionsprozesse gegebenenfalls auch schonender mit Ressourcen umzugehen. Für eine nachhaltige Zukunft und erfolgreiches Wirtschaften international tätiger Familienunternehmen.

Neue Herausforderungen. Neue Möglichkeiten.

Was in der Produktion gilt, gilt natürlich ebenso für Büroarbeitsplätze. Auch hier ist der Arbeitsalltag seit Jahren im ständigen Wandel. Komplexe Softwaresysteme und Cloud-Lösungen schaffen neue Herausforderungen aber auch Möglichkeiten. Wer den ganzen Tag am Computer arbeitet, muss nicht mehr zwangsläufig im Büro sein. Daten können problemlos über Netzwerke ausgetauscht werden. Online-Lösungen machen es möglich, in Sekundenschnelle von überall Bestellungen ins System einzuspielen. Produktion und Versand erfolgen just in time. Und selbst die Drucker in den Büros bestellen ihre Druckerpatronen automatisch.

Die Veränderung der Arbeitswelten findet nicht in Zukunft statt, sie ist längst in vollem Gange.

Für die moderne Büromöbelproduktion geht es dabei weniger um Details, sondern vielmehr um strukturelle Veränderungen und darum, die damit einhergehenden Chancen zu nutzen. Der Mittelstand in Deutschland stellt sich diesen Herausforderungen seit Jahren und sichert attraktive Arbeitsplätze für qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer sich dynamisch verändernden Arbeitswelt.

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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