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Kein Stress auf dem Arbeitsweg: Das sind die Alternativen zum Auto

Kein Stress Auf Dem Arbeitsweg: Das Sind Die Alternativen Zum Auto

Mit 80 Prozent ist das beliebteste Fortbewegungsmittel in Deutschland der motorisierte Individualverkehr, also das Auto oder das Motorrad. Gerade der Weg zur Arbeit wird häufig mit dem Auto zurückgelegt, auch wenn der Weg nur wenige Kilometer beträgt. Das ist nicht nur ineffizient, sondern auch schlecht für die Umwelt. Denn es gibt zahlreiche Alternativen zum eigenen Fahrzeug, welche die Umwelt schonen, die Straßen vom Stau befreien und Ihnen weniger Stress auf dem Arbeitsweg bereiten. In einigen Fällen können Sie sogar zusätzlich Ihren Körper trainieren und sich das Geld für das Fitnessstudio einsparen!

5 Alternativen für Ihren Arbeitsweg

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Mitfahrgelegenheiten

Die Zahl der Pendler stieg im Jahr 2016 bereits auf einen Rekordwert von 59,4 Prozent. Gerade in Metropolen wie München oder Frankfurt nimmt das Pendeln zu, da in den Innenstädten Wohnraum knapper und auch immer teurer wird. Laut Statistischem Bundesamt legt jeder fünfte Erwerbstätige einen Arbeitsweg zwischen 30 und 60 Minuten zurück. Gerade bei einer solchen Entfernung ist das eigene Fahrzeug ein beliebtes Mittel zur Fortbewegung.

Auch wenn die Autofahrt der schnellste und praktischste Weg ist, um zur Arbeit zu gelangen, müssen Sie die Fahrt jedoch nicht alleine zurücklegen! Mitfahrgelegenheiten schonen nicht nur Ihren Geldbeutel – egal ob Sie fahren oder mitnehmen –  sie schonen die Umwelt und gestalten den Straßenverkehr viel effizienter, da die Anzahl der PKW auf den Straßen reduziert wird.

Portale wie fahrgemeinschaft.de, pendlerportal und blablacar helfen Ihnen dabei, passende (Mit)Fahrer zu finden.

2

E-Rad

E-Mobility-Lösungen sind eine gute Alternative zum PKW, da sie ermöglichen, dass Sie schnell, ohne Stau aber noch mit genügend Kraft Ihren Arbeitsplatz erreichen. 50 Prozent der städtischen Autofahrten sind nicht länger als fünf Kilometer, weswegen sich ein Umstieg auf das Fahrrad gerade hier lohnen würde.

Natürlich ist auch die Infrastruktur hierbei entscheidend, nur mit guten Fahrradwegen wie in Amsterdam, Kopenhagen oder Münster kann das Fahrrad – elektronisch oder nicht – eine wirkliche Alternative darstellen.

3

E-Scooter

Elektroroller, auch oft als E-Scooter bezeichnet, sind eine weitere Alternative für den Arbeitsweg. Diese können eine Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde erreichen, Steigungen überwinden und Entfernungen von bis zu 20 Kilometer zurücklegen. Zusammengeklappt kann der elektronische Roller auch mit ins Büro genommen werden, sodass ein Diebstahl ausgeschlossen werden kann.

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https://www.youtube.com/watch?v=KHJQPbm6ulo

4

Hoverboard

Wer eine noch sportlichere Möglichkeit für seinen Arbeitsweg sucht, der ist mit einem Hoverboard gut bedient. Das Elektro-Board besteht aus einer Trittfläche auf zwei Rädern, bei der die Steuerung durch eine Gewichtsverlagerung erfolgt. Mit bis zu 30 Kilometern pro Stunde ist das Hoverboard eine nicht gerade langsame Alternative für den Arbeitsweg. Viele Modelle verfügen außerdem über LED-Leuchten, die automatisch blinken und auch bei Dunkelheit den Weg erleuchten.

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https://www.youtube.com/watch?v=PMiKpzboZIE

5

Die Tretbox – das smarte E-Bike mit Dach

Auch im Bereich Mobilität gibt es zahlreiche Umbrüche und Startups, die Alternativen für den Arbeitsweg entwickeln. Die Tretbox ist ein deutsches Startup, welches in diesem Bereich sehr vielversprechend scheint. Das Gefährt an sich ist eine Mischung aus E-Bike und Smart, also ein Fahrrad mit Verdeck. Noch befindet sich die Tretbox allerdings in der Entwicklung und fährt noch nicht auf deutschen Straßen.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Eine Alternative zum Auto – es gibt sie nicht. Mitfahrgelegenheiten scheiden in der Praxis in den meisten Fällen aus, da sowohl Wege als auch Zeiten zu denen gefahren werden muß nur selten bei mehreren Personen überein stimmen. Dazu müßte man die entsprechenden Personen auch erst finden, und sich dazu auch noch mit ihnen verstehen. Am besten versucht man derartiges erst garnicht.

    Andere Alternativen wie Fahrrad oder Elektro-Kleinfahrzeuge sind auch nur in den seltensten Fällen eine Alternative. Sehr oft muß während der Fahrt auch noch etwas transportiert werden oder man verknüpft die Fahrt insbesondere auf dem Rückweg noch mit anderen Stellen an welche man so hin muß, und wo es dann etwas zu transportieren gibt. Das ist mit allem anderen als dem Auto utopisch, und sollte es wirklich gehen, so ist es nicht erlaubt und die Polizei sowie die Gerichte interessiert sicherlich einzig der Aspekt, daß die Ladung nicht verkehrssicher und rechtswidrig war.

    Dazu ist man auf diesen Fahrzeugen der Witterung ausgesetzt, die Kleidung welche man daher benötigt nimmt gerade im Winter oft immense Ausmaße an. Am Zielort gibt es meist keine Möglichkeit diese unter zu bringen oder gar zu trocknen. Auch wird ein Berg an Kleidung welche getrocknet werden muß oder von welcher Schmutz abtropft in der Regel auch nicht akzeptiert. Beim Fahrrad kommt hinzu, daß man schwitzt und am Zielort nach Schweiß riecht, dies wird ebenfalls nicht akzeptiert.

    Dazu sind die alternativen Verkehrsmittel wie Fahrrad oder auch Elektro-Kleinfahrzeuge auch wirklich nur für kurze Strecken einsetzbar, oft oder auch meistens scheiden sie auch deshalb aus. Dazu müßte es auch erstmal ein flächendeckendes Netz aus asphaltierten Rad- und Feldwegen geben, denn außerorts auf Straßen gefährden derartige Fahrzeuge die Fahrer selbst sowie auch die anderen Verkehrsteilnehmer in hohem Maße.

    Es werden daher auch nur einzelne Idealisten sein welche anstatt des Autos derartige Fahrzeuge benutzen, dazu noch ein paar weitere Leute welchen das Auto mit brachialer Gewalt verwehrt ist. Die große Masse benutzt das Auto und lehnt jeglichste Diskussionen darüber ab.

    1. Hallo Frau Paulus,
      vielen Dank für Ihre Meinung zum Thema Mobilität!

      Wir sind auf weitere Meinungen gespannt :)

      Beste Grüße, Silke Ritter, Redakteurin Management Circle

  2. Alternative zum Auto – ich suche noch !

    50 km Strecke ( Nähe Frankfurt – Unterfranken)

    1. Fahrgemeinschaften: wie von Frau Paulus erwähnt funktionieren die nicht, weil es keine Personen gibt, die die gleiche Strecke zur gleichen Zeit nutzen. Aus dem Bekanntenkreis weiss ich nur von zwei Arbeitskollegen, die in der gleichen Abteilung im Unternehmen arbeiten und die jeweiligen Arbeitszeiten eine enge Abstimmung zulassen.

    2. Fahrrad, E-Scooter, Hooverboard: bei diesen Verkehrsmitteln steht der Zeitaufwand nicht im Verhältnis zur Strecke

    3. Öffentliche Verkehrsmittel: in der Vergangenheit habe ich diese schon öfters genutzt. Auf dem direkten Weg nach Frankfurt spart man Zeit ( insofern die Züge pünktlich sind). Auf dem Weg nach Unterfranken müsste ich mindestens dreimal umsteigen. In der Häufigkeit, wie Züge ersatzlos gestrichen werden oder kurzfristig ausfallen, fällt mein PKW nicht aus.

    Daher meine Frage :

    Wie komme ich von A nach B , ohne Auto für kleines Geld ?

    1. Hallo Herr Kiefer,

      vielen Dank für Ihren Einblick! Ja, überall funktionieren die Alternativen zum (eigenen) Auto noch nicht. Besonders, je ländlicher man wohnt. Aber umso spannender bleibt es, was sich in diesem Bereich entwickeln wird. Wenn Sie sich wünschen könnten, wie Ihre Mobilität idealerweise aussehen sollte – was wäre das?

      Beste Grüße
      Silke Ritter, Redakteurin Management Circle

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