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Einfach erklärt: 7 Tipps für überzeugende Präsentationen

Einfach Erklärt: 7 Tipps Für überzeugende Präsentationen

Nicht jedem fällt es leicht, in Präsentationen zu überzeugen und genau das rüberzubringen, was gesagt werden sollte – schon gar nicht, wenn sehr komplexe Sachverhalte kommuniziert werden müssen. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie auch komplexe Themen in Präsentationen vereinfachen können und mit stilistischen Mitteln jeden überzeugen.

Mit diesen 7 Tricks überzeugen Sie bei jedem Vortrag:

1

Erzeugen Sie Bilder im Kopf des Publikums

Wenn Ihre Idee dauerhaft in den Köpfen der Zuhörer bleiben soll, dann sollten Sie versuchen, ein Bild im Kopf entstehen zu lassen. Das gelingt Ihnen mit verschiedenen rhetorischen Mitteln wie:

Allegorie

Die Allegorie hat als rhetorisches Mittel hat eine wörtliche und eine symbolische Bedeutung. Die Allegorie sollten Sie aber nicht einsetzen, wenn Sie es mit einem feindlich gesinnten Plenum zu tun haben.

Beispiel:  Unser altes Firmenlogo ist wie der Sensenmann (Allegorie für den Tod), es könnte nicht nur unser Image zerstören.

Anapher

Mit der Anapher unterstreichen Sie die Bedeutung der Wörter, indem Sie diese wiederholen. Damit erhöhen Sie die Wirkung. Gerade am Anfang eines Vortrages bietet ist sie ideal.

Beispiel: Mein Thema ist unser neues Logo: Wie es entstand, wie es unser Image verbessert und wie es unseren Umsatz steigern wird.

Alliteration

Mit diesem rhetorischen Mittel gehen Sie während Ihres Vortrags direkt ins Ohr der Zuhörer, da Sie maximalen Rhythmus und Klarheit durch gleiche Anfangsbuchstaben erzeugen.

Beispiel: Wir sind bei Wind und Wetter Feuer und Flamme für das neue Firmenlogo!

Metapher

Die Metapher ist am besten, um ein Bild im Kopf entstehen zu lassen. Denn diese stellt einen bildhaften Vergleich an. Die Glühbirne wird in Beiträgen und auch Comics oft für das Entstehen einer Idee verstanden.

Beispiel: Mit dem neuen Logo hat unser Layout den Nagel direkt auf den Kopf getroffen.

Rhetorische Frage

Aufmerksamkeit können Sie durch eine rhetorische Frage erzeugen. Legen Sie danach natürlich eine Kunstpause ein, um die Frage im Kopf der Zuhörer nachschwingen zu lassen.

Beispiel: Wollen Sie ein Firmenlogo weiternutzen, welches in einen Skandal verwickelt worden ist?

2

Nutzen Sie Grafiken und Videos

Falls es sich um eine Produktpräsentation handelt oder Sie neue Vorgänge erklären müssen, lohnt es sich vielleicht, eigene Grafiken oder Erklär-Videos zu produzieren. Oft können Sie aber auch vorhandene Videos und Bilder nutzen, um Bilder im Kopf Ihrer Zuhörer entstehen zu lassen. Außerdem sind Menschen in ihrer Informationsaufnahme sehr individuell. Wenn Sie Schrift, Bild, Ton und Video (in Maßen!) während Ihrer Präsentation einsetzen, können Sie sich sicher sein, dass wirklich jeder Sie verstanden hat und Ihre Informationen bestmöglich aufnehmen konnte.

3

Berichten Sie nur das, was nötig ist

Verzichten Sie bei Ausführungen zunächst auf Sonderfälle und konzentrieren Sie sich auf die Basics. Sobald Ihr Grundgedanke wirklich allen klar und deutlich vor Augen geführt wurde, können Sie auf die Sonderfälle zurückkommen. Denken Sie dabei an den sogenannten Lift-Test: Versuchen Sie in Ihren ersten Sätzen den Sachverhalt so prägnant zu erläutern, als müssten Sie das in einer kurzen Fahrt im Fahrstuhl tun.

4

Verzichten Sie auf Fachwissen

Natürlich sollen Sie sich während Präsentationen nicht dummstellen, aber es ist nicht nötig, dass Sie sich gerade in diesem Moment durch Ihre Eloquenz profilieren. Verzichten Sie also auf unnötige Fremdwörter und Abkürzungen, welche ihre Zuhörer nicht verstehen könnten.

5

Geben Sie Verben den Vorzug

Nutzen Sie während Ihrer Präsentation lieber Verben als Substantive, denn eine aktive Ansprache können Ihre Zuhörer besser aufnehmen. Überprüfen Sie also alle Nomen bevor Sie Ihre Präsentation halten und fragen Sie sich, ob Sie diese wirklich brauchen.

Was immer du schreibst – schreibe kurz, und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer

6

Denken Sie daran: In der Kürze liegt die Würze

Machen Sie Ihre Sätze weder beim Sprechen und schon gar nicht auf Ihren Folien länger, als sie sein sollten! Ein Gedanke sollte am besten in einem Satz zusammengefasst werden.

7

Fordern Sie aktiv zum Handeln auf

Eine gute Rednerin spricht nicht nur aktiv, sie fordert auch am Ende aktiv zum Handeln auf. Sagen Sie also am Ende Ihrer Präsentation, was Sie möchten: „Nutzen Sie ab sofort das neue Firmenlogo.“

Mit diesen sieben Tipps steht einer überzeugenden Präsentation nichts mehr im Weg. Versuchen Sie es bereits bei Ihrem nächsten Vortrag!

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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