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5 Begriffe aus der BWL, die Sie kennen sollten!

5 Begriffe Aus Der BWL, Die Sie Kennen Sollten!

Ob Budgetplanung, Investitions- oder Umsatzplanung: All diese Aufgaben laufen über den Schreibtisch Ihres Chefs. Damit Sie Ihren Chef bei diesen Tätigkeiten unterstützen können, müssen Sie die betriebswirtschaftlichen Hintergründe verstehen. Wir helfen Ihnen dabei, einen Überblick bei all diesen Abkürzungen und englischen Begriffen zu behalten.

5 unverzichtbare Begriffe aus der BWL:

Cash Flow 

Der Cash Flow stellt während einer Abrechnungsperiode wie dem Geschäftsjahr den Mittelzufluss sowie den Mittelabfluss dar. Es handelt sich dabei um eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die Fragen wie

Wie viel Geld (Achtung, nicht wie viel Gewinn!) wurde erwirtschaftet?

Wie hoch ist der Saldo aus Einzahlungen und Auszahlungen?

beantworten kann. Aus dem Cash Flow geht hervor, wie groß der Finanzierungsspielraum eines Unternehmens ist. Je größer der Cash Flow, desto größer auch das Eigenkapital eines Betriebs.

Bei einem negativen Cash Flow hat das Unternehmen kein Geld erwirtschaftet, sondern Geld in das (operative) Geschäft investiert. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich um einen Verlust des Geldes handelt. Das Geld kann sich gegebenenfalls auch in Vorräten oder Forderungen befinden.

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ROS

Return on Sales (ROS) ist in Deutschland besser als Umsatzrentabilität oder Umsatzrendite bekannt. Diese Kennzahl beschreibt das Verhältnis des Gewinns zum Umsatz. Der in Prozent ausgedrückte Return on Sales gilt als Maßstab für die Effizienz eines Unternehmens.

Return on Sales = Gewinn / Umsatz

Eine hohe Umsatzrendite steht im Allgemeinen für ein starkes Alleinstellungsmerkmal des Betriebes, während ein niedriger ROS einen stark umkämpften Wettbewerbsmarkt symbolisiert. Der Return on Sales ist jedoch sehr stark von der Branche abhängig, sodass er nur branchenspezifisch zum Vergleich angewendet werden sollte.

ROI  

Die Abkürzung ROI steht für Return on Investment. Dieser misst vereinfacht gesagt das Verhältnis zwischen Investition und Gewinn. Der Return on Investment wird häufig als Synonym für Gesamtkapitalrentabilität verwendet, dabei ist der ROI eindeutig die umfassendere Bezeichnung. Mit ihm wird nicht nur die Kapitalrendite einer ganzen Firma gemessen, sondern auch die Renditen einzelner Investitionen und Projekte.

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EBIT

EBIT steht für Earnings before Interest and Taxes, also dem Ergebnis vor Verzinsung und Versteuerung. Bei dieser wirtschaftlichen Kennzahl werden also Steuern von Einkommen und Ertrag sowie der Aufwandsposten Zinsen nicht berücksichtigt.

Mit dem EBIT kann die Ertragskraft internationaler Unternehmen, beispielsweise Tochterunternehmen eines Konzerns, verglichen werden, auch wenn sie durch andere Steuersätze belastet werden.

ROCE

Die Abkürzung ROCE steht für Return On Capital Employed, also vereinfacht: Das Ergebnis auf das eingesetzte Kapital.

ROCE = EBIT / eingesetztes Kapital

Nur langfristiges Kapital wird bei dem ROCE als eingesetztes Kapital betrachtet. Dieses besteht aus Eigenkapital sowie langfristigem Fremdkapital, wie Anleihen oder Bankdarlehen.

Da beim ROCE als Ergebnis der EBIT verwendet wird, handelt es sich hierbei um eine Vorsteuerrendite. Damit gilt der ROCE neben dem ROI als Maßstab für die Kapitalrendite einer Firma.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
    1. Vielen Dank für Ihr positives Feedback. Dem Thema Risikoanalyse widmen wir uns gerne demnächst in einem separaten Beitrag.

      Herzliche Grüße vom Management Circle Team

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