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Eine Reise ins Jahr 2027: 3 Umbrüche, die unser Leben verändern werden

Eine Reise Ins Jahr 2027: 3 Umbrüche, Die Unser Leben Verändern Werden

Auf der Konferenz Die digitale Zukunft der bAV hat Zukunftsforscher Lars Thomsen von der future matters AG einen Blick in die Zukunft geworfen. Kommen auch Sie mit auf eine Reise in das Jahr 2027 und lernen Sie die drei Umbrüche kennen, die unser Leben unwiderruflich verändern werden.

Zeit ist relativ

Das wusste auch schon Albert Einstein. Doch probieren Sie es selbst und denken Sie einmal zehn Jahre zurück. Was geschah 2007? Steve Jobs stellte das iPhone vor und revolutionierte damit die Kommunikation! Kommt Ihnen das wie gestern vor?

Dann versuchen Sie doch mal zehn Jahre in die Zukunft zu denken: Wie sieht unsere Welt 2027 aus? Sie können es sich gar nicht vorstellen, weil es sich so weit weg anfühlt? Dabei ist es derselbe Zeitraum! Aber zugegeben, heute gibt es mehr Veränderungen und Umbrüche als je zuvor. Daher ist es schwer vorherzusehen, was uns 2027 erwarten wird. Vor allem, weil wir mit unseren Prognosen meist falsch liegen und Innovationen erst viel später erwarten, als sie tatsächlich stattfinden.

If a trend becomes obvious – you’re too late.

Steve Jobs

So lagen 2007 fast alle Prognosen zum Thema Smartphone falsch. Niemand sah damals den Bedarf eines kleinen Computers in der Tasche, den jeder immer mit dabei hat. Und auch den Touchscreen hat niemand ernst genommen – wer will schon einen Bildschirm, auf dem immer Fingerabdrücke zu sehen sind?!

Glaskugel, Blick in die Zukunft

Zukunftsforscher machen die richtigen Prognosen?

Wir können zwar nicht genau vorhersagen, wie die Welt 2027 aussehen wird, doch es gibt Zukunftsforscher, die eine Vorstellung von den Möglichkeiten aufzeigen. Dabei schauen Sie jedoch nicht in die Glaskugeln, sondern suchen in Gesprächen und durch Daten nach Umbrüchen (und nicht nach Trends!). Wir zeigen Ihnen die nächsten drei Umbrüche, die auf uns zukommen:

1

Das Ende der Dummheit

Der erste wichtige Umbruch hat bereits 2017 begonnen. Lars Thomsen nennt es das Ende der Dummheit. Zu jeder Tages- und Nachtzeit können wir Informationen in Sekundenschnelle erhalten und dies wird in Zukunft noch einfacher möglich sein. Schon jetzt sind einige Smartphones mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet und das wird sich weiter fortziehen, sodass unsere mobilen Geräte für uns mitdenken und auch vorausdenken können. So werden zukünftig während eines Gesprächs mit einem Freund beispielsweise die Kalender verglichen, um dann festzustellen, dass beide in den nächsten zwei Wochen in Frankfurt sein werden und gerne Sushi essen, sodass beiden vorgeschlagen wird, in einem bestimmten Restaurant zu reservieren.

Klingt etwas gruselig? Ist in zehn Jahren aber so normal wie das Schreiben per Messenger.

In zehn Jahren wird der Besitz von Robotern so normal sein wie der Smartphone-Besitz.

Lars Thomsen, future matters AG

2

Meine Putzhilfe der Roboter

Der zweite Umbruch, den der Zukunftsforscher als wichtig erachtet, sind die Robotics. Sind Roboter heute meistens in der Produktion angesiedelt, werden sie spätestens in zehn Jahren in 30 Prozent der deutschen Haushalte aufzufinden sein. 181 Unternehmen arbeiten momentan an humanoiden Robotern und daher erwartet Lars Thomsen, dass ab 2023 Roboter bereits alltäglich und nichts Besonderes mehr für uns sind. Ab diesem Zeitpunkt werden Sie Roboter für 20.000 Euro erwerben können und diese können voraussichtlich 80 Prozent der Aufgaben erfüllen, die momentan im Haushalt anfallen.

Das ist Ihnen noch zu teuer, schließlich könnten Sie dafür auch einen Kleinwagen kaufen? Dann bedenken Sie die neuen Generationen, die ihr Auto lieber teilen oder gar ganz auf ein Automobil verzichten. Daher sagt der Zukunftsforscher auch voraus, dass 2027 der Robotermarkt genauso groß sein wird wie die Automobilbranche.

Bild: Roboter mit virtuellem Interface vor grauem Hintergrund

Gesellschaftliche Auswirkungen

Doch nicht nur im Haushalt werden Roboter Einzug erhalten. Viele unliebsame Aufgaben – wie das Putzen von Hotelzimmern – wird dann nicht mehr menschlich vollzogen. Doch was passiert dann mit den Zimmermädchen und ihren Sozialabgaben? Ideen wie eine Roboter-Dividende oder eine Roboter-Steuer werden hierbei oft in den Raum geworfen. Fakt ist, dass sich die Politik mit dieser Veränderung auseinandersetzen muss, und andere Wege gesucht werden müssen, über das bedingungslose Einkommen oder ähnliches.

3

Die knappste Ressource im Jahr 2027

Die demografische Entwicklung führt zum dritten wichtigen Umbruch unserer Zeit. Obwohl Roboter und Algorithmen viele Arbeiten übernehmen werden, wird in Zukunft die knappste Ressource die richtigen Talente für Unternehmen werden. Wer soll zukünftig weitere Umbrüche gestalten, wenn die Mitarbeiter fehlen? Alles können Künstliche Intelligenzen in zehn Jahren noch nicht ersetzen!

Daher werden sich Unternehmen bald bei Mitarbeitern bewerben. Es wird auch zu einem kompletten Kulturwandel in Unternehmen kommen, sodass die klassische Unterteilung in Arbeitgeber und Arbeitnehmer verschwimmen wird. Vielmehr werden Unternehmen zu Wertegemeinschaften, ähnlich der eines Vereins.

Wir sind gespannt, ob diese Prognosen des Zukunftsforschers eintreffen werden. Wir halten Sie natürlich die nächsten zehn Jahre darüber auf dem Laufenden!

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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