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3 Strategien, mit denen Sie garantiert Fehlzeiten reduzieren

3 Strategien, Mit Denen Sie Garantiert Fehlzeiten Reduzieren

Fehlzeiten reduzieren: Gute Führung ist die halbe Miete!

Fehlzeiten reduzieren ist Führungsaufgabe. Denn, wenn Sie effektiv den Krankenstand senken möchten, ist es wichtig, ein Arbeitsklima zu schaffen, das nicht krank macht. Und das ist wichtig, denn immer noch liegen Fehlzeitenquoten in deutschen Unternehmen bei durchschnittlich 4 Prozent. Das sind 14 Tage pro Mitarbeiter jedes Jahr! Und das versursacht erhebliche Kosten.

In der Vergangenheit haben wir Ihnen bereits einige Tipps zusammengestellt, wie Sie mit guter Führung Ihre Mitarbeiter motivieren und damit Fehlzeiten reduzieren können. Führung ist einer der wichtigsten Faktoren in diesem Zusammenhang, denn sie wirkt sich direkt auf das Arbeitsklima aus.

Konflikt im Büro

Und schlechte Führungskräfte sorgen tatsächlich oft dafür, dass Mitarbeiter morgens mit flauem Gefühl im Magen (mitunter gar Angst!) lieber mit „Kopfschmerzen“ zu Hause bleiben, als den Arbeitsplatz aufzusuchen. Oder der Chef ist vielleicht gar nicht bösartig, aber schafft es, durch ungeschicktes Delegieren und unpassende Verteilung der Aufgaben, Mitarbeiter zum Burn- oder Boreout zu „führen“. Aber das nur am Rande – lesen Sie zum Thema Führung und Krankenstand sich gerne unsere Tipps zu einer gesunden Mitarbeiterführung durch.

Hier die Tipps, mit denen Sie durch gute Führung den Krankenstand senken

Heute wollen wir aber mal auf andere Strategien blicken, mit denen Sie den Krankenstand angehen können. Denn, wenn es andere Gründe als die Führung gibt, durch die Ihre Mitarbeiter systematisch krank werden, sollten Sie diese schleunigst analysieren und beseitigen.

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Gesundheit braucht gute Arbeitsbedingungen:

Hier die Top 3 Strategien mit denen Sie langfristig Fehlzeiten reduzieren

Wenn es andere Gründe als die Führung gibt, durch die Ihre Mitarbeiter systematisch krank werden, sollten Sie diese schleunigst analysieren und beseitigen. Deshalb wollen wir heute auf andere Strategien blicken, mit denen Sie den Krankenstand angehen können.

Strategie 1: Führen Sie Fehlzeitenanalysen durch

Zugegeben, das ist wieder so ein Datenthema. Dafür müssen Dinge gemessen, ausgewertet und visualisiert werden. Aber mit Fehlzeitenanalyse können Sie gezielt herausfinden, warum und wo Leute in ihrem Betrieb häufig fehlen. Vergessen Sie nicht: Wenn Mitarbeiter durchschnittlich 14 Tage im Jahr fehlen, kann es auch sein, dass die Mitarbeiter der Abteilung A nur 5 Tage abwesend sind, aber in Abteilung B ist der Krankenstand bei 23 Tagen.

Eine Fehlzeitenanalyse ist im Prinzip eine quantitative Auswertung der Krankheitsfälle in Ihrem Unternehmen. Sie können damit messen, welche Krankheiten wiederholt auftreten, in welchen Abteilungen, ob die Mitarbeiter Gemeinsamkeiten aufweisen und wie sich unter spezifischen Gruppen die Krankentage über die Zeit (zum Beispiel im Vergleich zum Vorjahr) verändert haben.

Fehler vermeiden

Daraus können Sie dann Rückschlüsse ziehen, was die Gründe für die Krankheiten sein könnten. Vielleicht haben ja alle Mitarbeiter mit Rückenschmerzen denselben Schreibtischstuhl? Ist der Krankenstand in Abteilung B so viel höher, als in Abteilung A, weil es Unterschiede beim Raumklima gibt? Oder treten in einem bestimmten Arbeitsbereich vielleicht vermehrt Unfälle auf?

Prinzipiell können Sie so eine Analyse auch mit Papier und manuell durchführen – zumindest in kleineren Betrieben. Aber, wenn Sie Krankheitsfälle in Form von EDV-Daten messen, können Sie solche Analysen auch wiederholt durchführen und so über die Zeit systematisch immer mehr Krankheitsgründe im Betrieb eliminieren. Mehr zu solchen Verfahren können Sie in unserem White Paper zu Big Data im Personalwesen erfahren.

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Strategie 2: Schaffen Sie ergonomische Arbeitsplätze

In der Wikipedia heißt es so schön definitorisch:

Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände […] räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass […] die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben.

Egal, ob das jetzt in der Fabrikhalle oder im Büro ist: Es gibt unendlich viele Einflussgrößen, die die Arbeitsbedingungen beeinflussen. Nehmen Sie zum Beispiel ein Großraumbüro. Da fängt die Ergonomie bereits am eigenen Schreibtisch an.

Glücklicher Mitarbeiter ist zufrieden im Job und lehnt sich im Bürostuhl zurück
  • Sind die Büromöbel und Monitore geeignet, um unabhängig von der Körpergröße gesund zu sitzen? Sind Maus und Tastatur ergonomisch geformt?
  • Haben alle Mitarbeiter genug Arbeitsfläche und Ablagen?
  • Stehen die Schreibtische im korrekten Winkel zum Fenster, so dass auf dem Bildschirm die Sonne nicht blendet?
  • Wie viel Platz haben die Mitarbeiter, um ungestört arbeiten zu können?
  • Wie ist es mit der Lärmbelästigung durch geschwätzige Kollegen?
  • Sind die Arbeitsplätze durch andere einsehbar oder geschützt?
  • Das Raumklima: Wie ist die Klimaanlage eingestellt, wie sind die Lichtverhältnisse? Strömen Düfte aus der Küche durch das Büro?
  • Gibt es einfache Möglichkeiten für die Mitarbeiter, aufzustehen und ihre Augen auszuruhen oder sich zu bewegen?
  • Etc.!

All das berührt das Thema der Gesundheit. Gerade letzterer Punkt wird oft ignoriert: Alle Ärzte werden Ihnen bestätigen, dass man mindestens 5 Minuten pro Stunde vom PC aufstehen und sich bewegen sollte, zwischendurch mal den Blick in die Ferne richten sollte, Rückenübungen machen sollte. Denn viel Sitzen macht krank.

Gesundheitsexperten sprechen hier von der 40-15-5 Regel, nennen das die „gesunde Stunde“: Man soll 40 Minuten sitzen, 15 Minuten stehen und 5 Minuten umhergehen. Aber versuchen Sie das beispielsweise mal im Großraumbüro umzusetzen. Einerseits wird es da sicher Führungskräfte geben, denen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, wenn es um solche Themen geht, plötzlich nicht mehr so wichtig ist. Andererseits würde das aber auch zu viel Lärm und Unruhe führen, was wiederum Stressfaktoren sind, die die Gesundheit beeinträchtigen können. Sie sehen, das Schaffen einer gesunden Arbeitsumgebung ist gar kein unkompliziertes Thema. Und in unserem Beispiel sitzen wir ja sogar noch im Büro, sind nicht mal in einer Fabrik!

Strategie 3: Gestalten Sie flexible Arbeitsmodelle

Arbeitszeiten haben einen großen Einfluss auf unseren Alltag außerhalb, aber auch innerhalb des Jobs. Je starrer unsere 40-Stunden-Woche ist, desto negativer kann sie sich auf unser Wohlbefinden auswirken.

Employer Branding

Die typische 40-Stunden-Woche dauert heute in vielen Berufen täglich von 8 bis 17 Uhr, also ungefähr 45 Stunden. Das ist zu viel, denn Statistiken zeigen, dass die Zufriedenheit und Motivation von Arbeitnehmern mit Überschreiten der 40-Stunden-Grenze signifikant abnehmen, während gesundheitliche Beschwerden deutlich zunehmen. Nach einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind das namentlich Rücken- und Kreuzschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit oder körperliche Erschöpfung.

Das hat viele Gründe:

  • Bei einem starren Eight-to-Five-Tag muss man sich aus dem Bett zur Arbeit quälen, selbst wenn man schlecht geschlafen hat.
  • An langsamen Tagen muss man im Office bleiben und sich langweilen. Stichwort: Boreout. Sinnvoller wäre es, Zeit für hektischere Tage zu „sparen“.
  • An hektischeren Tagen macht man dann aber trotzdem (oft unbezahlte) Überstunden.
  • Eine gute Vereinbarkeit mit der Familie ist in so einem Job nicht gegeben.
  • Wenn man ein Paket erwartet, landet das höchstwahrscheinlich bei der Postfiliale. Deren Mitarbeiter machen allerdings, genau wie bei der Bank, den Ämtern oder Handwerksbetrieben irgendwann auch Feierabend, was zu weiterem Stress führen kann. Es fällt nicht schwer, sich eine Führungskraft vorzustellen, die sagt, man könne sich für einen Handwerkertermin ja Urlaub nehmen.

Flexible Arbeitsmodelle wie Home Office, Zeitkonten, Mobiles Arbeiten oder Gleitzeit schaffen in diesem Zusammenhang die notwendigen Freiräume, um Mitarbeitern einen stressfreieren und gesünderen Arbeitsalltag zu ermöglichen. Wichtig bei der Einführung solcher Modelle ist es, dass Sie genau eruieren, welche Bedarfe ihr Betrieb hat: Gibt es zum Beispiel Schichtbetrieb? Müssen Telefone zu bestimmten Zeiten besetzt sein? Was geben die personellen Ressourcen her? Verschaffen Sie sich dann einen Überblick über die gängigen Methoden flexibler Arbeitsgestaltung und analysieren Sie, welche am besten zu Ihrem Betrieb passen. Meistens ist das eine der einfachsten und effektivsten Stellschrauben, um die Gesundheit im Betrieb nachhaltig positiv zu beeinflussen.

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Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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