LPWA in der Energiebranche: Wird Smart Metering damit zum Erfolg?

Bild: Hand Mit Smartphone Justiert Thermostat über App

In unserer digitalen Welt scheint alles smart zu werden, da machen auch unsere Strom-, Wasser- und Gaszähler keine Ausnahme. Wir erklären, warum uns mit den sogenannten Smart Metern die Energiewende gelingen kann und warum Low Power Wide Area-Netzwerke das Smart Metering erst effizient machen.

Was sind Smart Meter?

Smart Meter sind intelligente, vernetzte Zähler und somit ist mit Smart Metering das digitalunterstützte Ermitteln, Messen und Steuern von Energieverbrauch- und zufuhr gemeint. Mit den smarten Zählern lassen sich sowohl Strom als auch Gas und Wasser selbst aus einer beträchtlichen Distanz messen. Diese ermittelten Daten können Verbraucher dann auf dem Smartphone oder einem anderen Endgerät transparent einsehen. So haben Sie immer einen aktuellen Überblick über Ihren gesamten Verbrauch.

Smart Meter sind Bestandteil des Smart Grids, des intelligenten Stromnetzes.

Intelligente Stromzähler werden Pflicht

Seit 1990 gibt es diese intelligenten Zähler bereits für Großbetriebe, seit 2010 kommen sie auch in privaten Haushalten zum Zuge. Und durch die Energiewende können sie sogar für viele Haushalte zur Pflicht werden. So sollen beispielsweise bis 2022 Smart Meter dort obligatorisch werden, wo der Jahresverbrauch bei 6.000 bis 10.000 Kilowattstunden (kWh) liegt.

Neubauten und grundsanierte Immobilien mussten sogar seit 2010 über Smart Meter verfügen –zumindest solange es technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar ist.

Die Vorteile der intelligenten Zähler

Jährliche Ablesungen vor Ort werden überflüssig, da die Daten elektronisch übermittelt werden können.

Bessere, variable Tarifsysteme für den Verbraucher werden durch die Datenmessung ermöglicht.

Das Nutzungsverhalten ändert sich durch das Aufdecken von Geräten mit besonders hohem Verbrauch.

Die Ressourcennutzung der Verbraucher wird durch die ständige Sichtbarkeit der Zählerdaten nachhaltiger.

Retten Smart Meter die Energiewende?

Verschiedene Studien ergeben, dass die Nutzung intelligenter Zähler die Energiekosten um fünf bis zehn Prozent senkt. Das Entscheidende ist hierbei jedoch nicht die Vernetzung an sich, sondern das damit bedingte Umdenken der Verbraucher. Denn diese haben eine direkte Kontrolle über ihren persönlichen Verbrauch. Diese Transparenz führt dazu, dass Sie als Nutzer Ihr Verbrauchsverhalten bewusster wahrnehmen und auch aktiv verändern können.

Bild von Windrädern auf einer grünen Wiese

LPWA-Technologien machen Smart Metering erst effizient

Sie sehen also, der Einsatz von Smart Metern ist wirtschaftlich als auch umwelttechnisch von großem Vorteil. Doch bisher hat die Übermittlung der Daten oft ein Hindernis dargestellt, schließlich ist die Anschaffung der Geräte teuer und die Zähler befinden sich im Keller oder an anderen schwer erreichbaren Stellen, die zudem für schlechte Signalstärke sorgen. Doch das gehört mit der LPWA-Technologie der Vergangenheit an!

Wir erinnern uns: Low Power Wide Area-Netzwerke wie LoRaWAN™, Sigfox, NB-IoT  oder MIOTY™ weisen eine lange Lebensdauer und eine sehr große Reichweite – auch über Hindernisse hinweg – auf. Dabei sind die Geräte kostengünstig (weniger als 10 Dollar) und übertragen weniger als 10 Bytes pro Stunde. Prädestiniert also für das Smart Metering!

Smart Meter und LPWA sind super, aber welche der Technologien ist die beste?

Verschaffen Sie sich auf unserer neutralen LPWA-Plattform einen Gesamtüberblick und entscheiden Sie selbst, welche der Schmalband-Technologie Ihre spezifischen Anforderungen am besten erfüllt: LoRaWAN™ ++ Sigfox ++ NB-IoT ++ MIOTY™ ++ LTE-M1.
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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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