Perfekte Zusammenarbeit in internationalen Teams

Internationale Gäste

Die Globalisierung führt dazu, dass wir immer häufiger in multikulturellen Teams arbeiten. Neue Technologien ermöglichen, dass wir spielend leicht mit anderen Nationen kommunizieren können. Doch so viele Vorteile internationale Teams bieten, gibt es auch einige Herausforderungen, die Sie meistern müssen, um eine perfekte Zusammenarbeit im internationalen Team zu gewährleisten. Wir zeigen Ihnen, welche Punkte Sie bei einer multikulturellen Arbeitsweise beachten sollten.

Herausforderung Multikulturell

Internationale Teams gehören in vielen Firmen schon zur Tagesordnung. Bestimmt müssen auch Sie mit Mitarbeitern aus nahen oder fernen Ländern zusammenarbeiten. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen können innovative Ideen hervorbringen. Dennoch kommt es vor allem in multikulturellen Teams oft zu Missverständnissen. Die unterschiedlichen Mentalitäten, Einstellungen zur Arbeitsweise und auch die verschiedenen sprachlichen und technischen Vorkenntnisse erschweren oft die Kommunikation und damit auch die Teamarbeit.

Missverständnisse entstehen oft durch

  • Sprachbarrieren
  • Andere Umgangs- oder Kommunikationsformen
  • Andere Normen der Beteiligten
  • Unterschiedliche Rechtssysteme
  • Verschiedene (technische) Vorkenntnisse der Teammitglieder
  • Geografische Entfernung und die damit verbundene Zeitverschiebung

9 Tipps für eine perfekte Zusammenarbeit in internationalen Teams

1

Starten Sie mit einem informellen Treffen

Bevor Sie in Ihrem neuen Team zusammenarbeiten, sollten Sie ein gemeinsames Essen oder Ähnliches organisieren. Eine Kick-off-Veranstaltung sorgt dafür, dass sich alle Beteiligten in einer informellen Runde kennenlernen können. Außerdem stärken gemeinsame Erlebnismöglichkeiten die Zusammengehörigkeit im Team. Falls ein reales Treffen nicht möglich ist, sollten Sie zumindest ein virtuelles Planen. Wenn ein neues Mitglied zu Ihrem Team stößt, sollten Sie diesem als Mentor oder Pate zur Seite stehen. Dies ermöglicht ein rasches Kennenlernen.

2

Ziele und Arbeitsweise klar festlegen

Bereits bei Ihrem ersten Treffen können Sie nach einem ausführlichen Small Talk besprechen, wie sie als Team zusammenarbeiten möchten. In einer entspannten Atmosphäre lässt sich viel einfacher klären, welche Ziele sie als internationales Team anvisieren und welche Rollen und Aufgabenverteilungen vorliegen sollen. Diese Ergebnisse sollten Sie festhalten und für alle zugänglich machen.

3

Schaffen Sie Transparenz

Etablieren Sie eine Routine, um alle im In- und Ausland gleichermaßen zu informieren. So werden alle wichtigen Arbeitsschritte für jeden Beteiligten nachvollziehbar und keiner fühlt sich abgehängt. Alle Dateien sollten per Cloud oder ähnlichen Lösungen für alle zugänglich gemacht werden.

4

Einheitliche Terminologie

Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie am Anfang der Zusammenarbeit eine einheitliche Terminologie festlegen. Oft macht es Sinn, Englisch zu verwenden. Nur so erreichen Sie, dass sich jedes Teammitglied gleichermaßen einbringt. Erwarten Sie jedoch nicht von jedem Mitarbeiter aus allen Ländern perfekte Englischkenntnisse. Sie können der Sprachbarriere zudem vorbeugen, indem Sie Zusammenfassungen von Meetings sowie Nachfragen der Beteiligten schriftlich festhalten und so für mehr Klarheit sorgen.

Sprache

5

Das Problem der Zeit

Falls nicht alle internationalen Mitarbeiter sich bei Ihnen in der Nähe befinden und Sie über virtuellem Wege mit diesen kommunizieren müssen, liegt oft das Zeitproblem vor. Die Zeitverschiebung bringt es oft mit sich, dass Telefonkonferenzen auch zu früher oder sehr später Stunde geführt werden müssen. Klären Sie vorab mit allen Beteiligten, wann und wie sie mit der Zeit umgehen wollen. Wann sollen Gespräche vereinbart werden? Machen Sie sich auch bewusst, dass andere Nationen ein anderes Zeitverständnis haben. Während der eine penibel auf Pünktlichkeit setzt, nehmen das andere nicht immer so ernst.

6

Verständnis zeigen

Das Thema Zeitverständnis führt auch gleich zu einem weiteren Thema: Unterschiedliche Mentalitäten. Jede Nation und jeder Mitarbeiter hat seine kulturellen Eigenarten. Haben Sie Verständnis und führen Sie sich vor Augen, dass auch Sie und Ihre Arbeitsweise Ihrem internationalen Kollegen nicht gefallen könnten.

Für die perfekte Zusammenarbeit in internationalen Teams ist diese sogenannte Cultural Awareness von großer Bedeutung. Sie sollten demnach in der Lage sein, sich in andere Kulturen hineindenken zu können. Denken Sie nicht in verschiedenen Kulturen, schaffen Sie Ihre eigene Kultur des Teams!

7

Kommunikation, Kommunikation und noch einmal Kommunikation!

Kommunikation ist und bleibt der wichtigste Faktor in Teams, seien es nationale oder internationale. Sorgen Sie also dafür, dass ein regelmäßiger Kontakt durch E-Mail, Videokonferenzen oder auf anderen Wegen vorliegt. Es sollte kein harter Kern entstehen, während andere Teammitglieder ausgeschlossen werden oder sich zumindest so fühlen.

Sie stärken Ihr internationales Team übrigens genauso wie ein homogenes Team: Ganz einfach, indem Sie oder Ihr Chef Erfolge klar kommunizieren. Auch Teambuilding-Workshops können die Produktivität stärken.

8

Kritisieren Sie richtig

Falls Ihnen als Projektassistenz auch die Aufgabe zukommt, Kritik zu äußern, sollten Sie diese immer indirekt durchführen. In den meisten Kulturen wird Kritik nur angedeutet und nie direkt ausgesprochen. Wenn direkte Kritik aber dennoch sein muss, dann nur unter vier Augen und nie vor dem gesamten Team!

Streit Konflikt Eskalation

9

Vergessen Sie nicht den Spaß!

Der Spaß sollte bei der Zusammenarbeit zudem nicht zu kurz kommen. Multikulturelle Teams werden durch informelle Aktivitäten gestärkt. Veranstalten Sie zum Beispiel ein Essen mit landestypischen Speisen für alle Beteiligten. Auch landestypischer Sport kann Ihr Team zusammenschweißen – egal ob Sie den Sport selbst betreiben oder nur dabei zuschauen.

Mit diesen Tipps schaffen Sie es sicherlich, eine perfekte Zusammenarbeit in internationalen Teams zu erreichen! Denken Sie immer daran, die Vielfältigkeit der Kulturen bringt zwar Herausforderungen mit sich, sie sorgt aber auch für Kreativität. Lassen Sie sich auf andere Arbeitsweisen ein und lassen Sie sich überraschen von neuen Lösungswegen, die Sie nie für möglich gehalten haben!

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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