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Macht und Magie der Rhetorik: 10 Dinge, die Sie rhetorisch stark machen

Macht Und Magie Der Rhetorik

Rhetorik ist eine alte Kunst, die wir hier auch nicht neu erfinden werden. Doch es wird so viel über ihre Wichtigkeit geschrieben, dass manchmal in Vergessenheit gerät, wie einfach es sein kann, rhetorisch zu überzeugen, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt. Genau diese Dinge wollen wir beleuchten. Überlegen Sie einmal selbst, ob Sie die folgenden Tipps im Alltag beherzigen oder ob Sie für sich noch etwas herausziehen können, um rhetorisch noch stärker zu werden.

Ob Vortrag oder Gespräch – Rhetorik spielt immer eine Rolle

Rhetorik bedeutet einfach übersetzt Redekunst. Das Ziel ist es, die Zuhörer oder Gesprächspartner zu überzeugen und dafür zu sorgen, dass diese gerne zuhören und die gesagten Inhalte auch im Gedächtnis behalten. Vereinfach bedeutet Rhetorik also nichts anderes, als wirksam zu überzeugen.

Nur, wenn Sie Ihre Botschaft so rüberbringen, dass Sie Ihre Zuhörer überzeugen, schaffen Sie es, dass diese Ihre Meinung annehmen oder sogar übernehmen, um im Nachgang auch danach zu handeln. Wenn Sie also einen Vortrag darüber halten, dass ab sofort Dokumente nicht mehr unnötig ausgedruckt, sondern stattdessen digital abgespeichert werden, wird dies, nur weil Sie es gesagt haben, niemand tun. Sie müssen vermitteln, warum das passieren soll – Sie müssen überzeugen!

Je nach Situation spielen die Faktoren Wissensvermittlung und Unterhaltung ebenfalls eine wichtige Rolle. Doch egal, ob es sich um einen Monolog in Form eines Vortrags oder um einen Dialog in Form eines Gesprächs handelt: Beherrschen Sie die rhetorischen Mittel, fällt das Überzeugen viel leichter!

10 Dinge, die Sie rhetorisch stark machen

1

Die richtige Struktur: Vorbereitung ist alles!
Stellen Sie sich im Vorfeld folgende Fragen und bereiten Sie dafür Lösungen vor:
Was soll mein Publikum nach der Rede tun? Was ist neu für mein Publikum? Wie erzeuge ich Spannung? Wie löse ich Emotionen aus? Welche Fragen könnten am Ende kommen?

2

Mit Einfachheit und Kürze zum Erfolg
Benutzen Sie einfache und kurze Sätze, anstatt in lange, umständliche Ausschweifungen zu verfallen. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche, damit Ihr Publikum Ihnen folgen kann und keine Langeweile aufkommt. Auch der Vortrag insgesamt sollte nicht zu lang dauern. Die Devise: So lang wie nötig, aber so kurz wie möglich.

3

Niemals hastig werden
Sprechen Sie langsam und deutlich. Lassen Sie sich durch Nervosität oder die Blicke Ihres Publikums nicht dazu verleiten, zu schnell zu sprechen oder hastig zu werden. Sie erschweren dadurch das Zuhören und erreichen am Ende nicht, Ihr Publikum zu überzeugen.

4

Aktiv geht vor Passiv!
Vermeiden Sie es, passive Sätze zu bilden. Das führt zu einer unpersönlichen Rede, die steif und langweilig wirkt. Sprechen Sie Ihr Publikum lieber direkt an, das wirkt authentischer und Ihre Rede wird dadurch sehr viel lebendiger und flüssiger.

5

Beispiele, Beispiele, Beispiele
Ziehen Sie die Zuhörer auf Ihre Seite, in dem Sie anschauliche Beispiele benutzen. Packen Sie Ihren Vortrag also nicht mit Definitionen, Zahlen oder trockenen Fakten voll, sondern wählen Sie Beispiele, um Ihre Argumente zu untermauern und Ihre Zuhörer emotional abzuholen.

6

Vertreiben Sie Langeweile
Vermeiden Sie es, eintönig zu sprechen. Monotone Sprechweisen ermüden und langweilen Ihr Publikum. Versuchen Sie stattdessen, ein Gefühl für Ihre Stimme zu bekommen und testen Sie verschiedene Betonungen aus, um Ihren Vortrag lebendig zu machen. Wechseln Sie zum Beispiel das Tempo, die Tonhöhe und Lautstärke oder betonen Sie Wörter besonders.

7

Die Wichtigkeit von Pausen
Geben Sie Ihrem Publikum die Möglichkeit, das Gesprochene zu verarbeiten, indem Sie Sprechpausen einlegen. Sie steigern so die Wirkung Ihrer Worte ganz enorm und erzeugen Spannung für den weiteren Vortrag. Probieren Sie es einfach einmal aus!

8

Das Beste kommt zum Schluss
Sprechen Sie zwischendurch so, als ob Sie einen Doppelpunkt verwenden. Stellen Sie dazu die wichtigste Aussage eines Satzes ganz ans Ende. Diese Aussage kündigen Sie zu Beginn des Satzes an, wie zum Beispiel: Wir haben einen neuen Rekord erreicht: 2.500 Kunden!

9

Fragen statt Anworten
Sorgen Sie in Ihrem Vortrag für zusätzliche Aufmerksamkeit und Abwechslung, indem Sie Ihr Publikum durch gezielte Fragen aufwecken. Ermüdung oder Langeweile sind damit schnell passé. Sie erzeugen außerdem Nähe zu Ihrem Publikum, weil Sie nicht als Alleinunterhalter auf der Bühne stehen, sondern Interesse am Publikum zeigen und es mit einbinden.

10

Körpersprache nicht vernachlässigen
Gestik, Mimik, Blickkontakt, Körperspannung und vieles mehr erzeugen eine Wirkung – in die eine oder andere Richtung. Üben Sie also Ihren Vortrag ruhig mal vor dem Spiegel. Finden Sie sich glaubwürdig und überzeugend? Oder stört Sie eine bestimmte Geste? Wechseln Sie auch mal den Blickkontakt. Das unterstreicht die Wirkung und lässt Sie sicher wirken.

Um all diese Dinge anwenden und überzeugend auftreten zu können, hilft letztlich nur eines: Üben, üben, üben!  Wir bieten Ihnen die passenden Seminare an, um Ihre Rhetorik weiter zu verfeinern!

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Martina Große Bley

Ich kümmere mich bei Management Circle um die Themen-Blogs für die Bereiche Soft Skills und Projektmanagement. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen von unseren Referenten, informiere ich Sie über Tipps und Tricks, um die eigenen Kompetenzen noch weiter verbessern zu können. Ich bin gespannt auf Ihre Anregungen oder Fragen und freue mich auf den Wissensaustausch!

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Danke für diese Tipps! Ein wirklich guter Blog-Beitrag. Viele unterschätzen die Macht der der Rhetorik, obwohl man mit wenigen einfach Tipps schon viel bewirken kann. Rhetorik lernen bewährt sich in der Regel immer :-)

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