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Iran ist vielfältig: Klima, Sprachen, Religion und Kalender

Kultur Iran

Ein Besuch in Iran ist für Investoren die erste Möglichkeit, sich über das Land zu informieren und Kontakte für einen Markteinstieg zu knüpfen. Zahlreiche Experten, wie z.B. der Iran-Kenner Saeed Roshani, raten Interessierten, dorthin zu reisen, beispielsweise auf eine Messe, weil ein persönlicher Besuch die beste Möglichkeit bietet, das eigene Potenzial und die Wirtschaft vor Ort zu beurteilen.

Iran verspricht in allen Bereichen eine besondere Vielfalt

Genau diese Vielfalt ist es, die das Land so einzigartig macht. Das Klima variiert, je nach Gegend: Das Land kann in fünf Klimaregionen unterteilt werden. Während es im Norden und Westen durch die Gebirgszüge zu harten und kalten Wintern kommen kann, herrscht im Süden ein sehr warmes und mildes Klima. Das Zentrum des Landes bildet das Hochland, dort sind die Sommer vergleichsweise trocken und heiß.

Genauso unterschiedlich sind die Kulturen der Völker des Landes. Es werden 6 Hauptsprachen gesprochen, Persisch ist mit 58 % in der Bevölkerung am weitesten verbreitet. Es sind insgesamt 71 lokale Sprachen, weswegen ein Dolmetscher die wahrscheinlich sicherste Entscheidung ist, um sich ohne Missverständnisse zu verständigen.

Religion, Sprache, Kalender – Vielfalt zieht sich durch alle Bereiche

Religionen sind ebenso diversifiziert. Während 98 % Muslime im Land leben (89 % Schiiten und 9 % Sunniten), gibt es zudem armenische und syrische Christen, Juden, Zoroastrier und Baha’i. Der Koran bildet die Basis für das geltende Rechtssystem, der Scharia. Die Bevölkerung in Iran lebt außerdem nach drei verschiedenen Kalendern. Der Mondkalender gibt religiöse Feiertage vor, der gregorianische Kalender ist überwiegend in der Geschäftswelt von Bedeutung. Nach diesem international gültigen, wird sich Ihr Terminkalender bei einer Geschäftsreise richten. Zusätzlich gibt es den Solarkalender, der andere Feste und Feiertage regelt.

Vor Ihrer Reise empfiehlt sich auch das Lesen von Fachliteratur. Gerade in Verhandlungen und in der Zusammenarbeit mit der persischen Kultur gibt es viele Fettnäpfchen, die sich vermeiden lassen. Der Ethnologe Michael Gorges hat dazu ein passendes Buch geschrieben, das sich zur Vorbereitung eignet: „Geschäftserfolg im Iran – Verhandeln, Arbeiten und Führen in der persischen Geschäftskultur.“

Im Rahmen der Konferenz Marktchancen Iran 2015 hat uns der Experte verraten, dass es beispielsweise das Wort „iranisch“ nicht gibt, denn aufgrund der kulturellen Stämme ist es richtig vom „Persischen“ zu sprechen.

Auch die Verwendung des Artikels „Der Iran“ ist nicht korrekt. Das Wort Iran hat keinen bestimmten Artikel, weil es diesen im persischen gar nicht gibt. „Der Irak“ oder „Der Libanon“ ist dagegen korrekt, weil diese Wörter ihren Ursprung im Arabischen haben.

Rückblick Marktchancen Iran 2016

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Lean-, Soft Skills-Themen und die Iran-Veranstaltungen zuständig. In diesen Blogs informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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