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Go oder No? Wie sind die Aussichten für das Iran-Geschäft?

China Oder Iran

Das Potenzial ist groß, die Vorsicht auch. Viele Unternehmen zögern nach dem Abschluss des Atom-Deals mit weiteren Maßnahmen. Die Verunsicherung kommt in erster Linie durch die Unsicherheit bezüglich der Haltung der neuen US-Regierung zustande. Im Wahlkampf hatte Donald Trump sich bereits kritisch zu den Vereinbarungen geäußert. Seit seinem Amtsantritt herrscht vorsichtiges Warten auf einen klaren Kurs.

Finanzierungsmöglichkeiten sind weitere Hemmschwelle für Unternehmen

Hinzu kommt, dass es für viele Unternehmen keine Möglichkeiten gibt, ihre Geschäfte mit Iran abzuwickeln. Die meisten Banken möchten keine Zahlungen entgegennehmen oder weiterleiten, aus Angst vor US-Sanktionen. Einige Unternehmen kennen trotzdem Wege, wie auf der Konferenz Marktchancen Iran im November 2016 berichtet wurde. Beispielsweise werden Intermediate-Banks im Oman eingesetzt, die das Geld an iranische Konten weiterleiten. Diese Überweisungen brauchen zwar recht lange, sind jedoch zuverlässig und ermöglichen Transaktionen. Andere Firmen haben lokale Sparkassen gewonnen, die keine US-Geschäfte betreiben, um Gelder zu transferieren.

Das Zögern überwiegt besonders bei Firmen, die den Neueintritt wagen. Global Player wie Siemens, MTU, Bosch sind und bleiben präsent. Aber gerade kleinere Firmen beklagten im persönlichen Gespräch bei der Konferenz die Bedingungen und die Untätigkeit der Behörden.

Wie geht es nun weiter mit der Haltung der USA?

Das fragen sich nach den ersten Monaten der Amtszeit von Präsident Trump viele Investoren und Geschäftswillige, denn das ist wohl das Hauptproblem. Diese Woche gab es zumindest ein Statement von US Außenminister Rex Tillerson, die eine Haltung erkennen lässt.

„Es ist ein weiteres Beispiel für das Freikaufen einer Macht, die atomare Ambitionen hat“, sagte er über das Abkommen. Daraus lässt sich schließen, wie kritisch die Abmachungen, die noch unter Präsident Obama getroffen wurden, gesehen werden. Wie der Tagesspiegel berichtete, werde die US-Regierung außerdem prüfen, in wieweit der Atomdeal eine Sicherheitsbedrohung für die USA darstelle und man werde entsprechend handeln.

Es bleibt also weiterhin unklar, ob der Deal bestehen bleibt.

Die Internationalen Atomenergiebehörde IAEO ist dagegen optimistisch, dass das Abkommen seitens der USA bestehen bleibt. Wie deren Bericht im Februar 2017 zeigt, werden die Bemühungen weiter vorangetrieben. Man bescheinigte Iran zudem die Einhaltung der Auflagen.

Es bleibt also spannend, was die nächsten Monate bringen und welche Chancen sich entwickeln. Bleiben Sie mit Hilfe der Experten auf dem neuesten Stand und verpassen Sie keine Insiderinformationen über die neuesten Entwicklungen.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Lean-, Soft Skills-Themen und die Iran-Veranstaltungen zuständig. In diesen Blogs informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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