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Generation Z: 3 Herausforderungen, für die sich Ihr Unternehmen aufstellen muss

Generation Y - Generation Z

Die Generation Z ist längst auf dem Arbeitsmarkt angekommen, während sich viele Unternehmen noch nicht einmal auf die Generation Y richtig eingestellt haben. Doch auch die neue Generation wird wieder einschneidende Veränderungen in die Betriebe bringen – und dabei womöglich viel konkretere als ihre Vorgänger.

Denn, während mit der Generation Y überproportional viele „Hinterfrager“ auf den Arbeitsmarkt kamen, die mit einer Sinnsuche bei der Arbeit beschäftigt sind und etwas Gutes tun möchten, pflegt die neue Generation ein viel pragmatischeres Verhältnis zur Arbeit. Es heißt gemeinhin: Arbeiten, um zu leben.

Doch um diese Betrachtungen soll es hier gar nicht gehen. Denn solche Analysen sind oft wenig wertvoll, wenn man sich mit Individuen konfrontiert sieht. Der wichtige Einschnitt, den die Generation Z in den betrieblichen Alltag bringt, ist viel handfester: Sie ist die erste Generation, die von Geburt an mit digitalen Endgeräten aufgewachsen ist. Und das zieht sich durch den gesamten Umgang mit ihr. Daher muss sich in vielen Unternehmen einiges ändern, wenn Sie sich für diese Herausforderung aufstellen wollen.

Sprache

1. Herausforderung: Kommunikation anpassen

Hier wird es für viele Unternehmen schon interessant. Denn die Generation Z kommuniziert ganz anders, als wir es in Unternehmen gewohnt sind. Schon E-Mails sind zu altmodisch und Meetings oft Zeitverschwendung. Stattdessen sind Smartphone, Apps und Social Media ständiger Begleiter. Das sorgt immer noch bei manchen Chefs für Irritationen – denn, wenn man „im Internet“ unterwegs ist, arbeitet man ja nicht, oder?

Dadurch tun sich nicht selten Generationenkonflikte auf. Denn den einen ist es schwer zu vermitteln, dass sie sich jetzt in einer WhatsApp-Gruppe anmelden müssen, um in der Abteilung auf dem Laufenden zu bleiben (oder überhaupt erstmal zu vermitteln, was WhatsApp eigentlich ist), den anderen, dass sie die scheinbar in die Jahre gekommenen Prozesse (wie Meetings) nutzen sollen, die teilweise umständlich wirken mögen. (Zugegeben, teilweise  sind sie es auch.) Es ist nicht so einfach, hier gute Kompromisse zu finden.

Dinge, die aber gar nicht gehen: Wenn es kein WLAN gibt oder die private Internetnutzung gar untersagt wird. Und veraltete IT ist auch oft ein Ärgernis, wobei das allerdings für alle Generationen gelten mag.

ProjektPlan

2. Herausforderung: Ausbildungsmarketing hinterfragen

Viele Fragen sich ob unbesetzter Lehrstellen: Wo, wie und mit welchen Argumenten locke ich eigentlich diese neue Generation in mein Unternehmen? Was macht mein Unternehmen attraktiv für sie? Diesen Fragen gehen bereits zahlreiche Studien nach und sie sind unter anderem Gegenstand unseres Seminars zur Generation Z in der Ausbildung. Aber selbst, wenn man tatsächlich ein attraktiver Arbeitgeber ist, hören die Fragen noch nicht auf.

Denn: Wie erreicht man dann eigentlich die neue Generation beim Recruiting? Zwar bleiben im Ausbildungsmarketing für die Generation Z die traditionellen Berufsorientierungsmessen (und die Eltern!) wichtige Informationsquellen bei der Ausbildungsplatzwahl – aber das Internet ist heute Informationsquelle Nummer 1. Dafür heißt es: Karriereseiten fit machen für mobile Endgeräte, dort auch die richtige Ansprache finden und Anlaufpunkte über Social Media schaffen, auf denen bei Anfragen auch zügig geantwortet wird. Gerade für mittelständische Unternehmen sind diese Dinge jedoch oft leichter gesagt, als getan.

Cloud Computing

3. Herausforderung: Ausbildung modernisieren

Eng zusammenhängend mit dem Thema Kommunikation ist auch die Anpassung der Ausbildung extrem wichtig. Lerninhalte aus Büchern sind in vielen Punkten nicht mehr zeitgemäß, aber moderne Technologie gibt uns auch viele Möglichkeiten, das Training on the Job zu verbessern. Denn Lerninhalte, Handlungsanweisungen oder Anleitungen können wir heute direkt an den Arbeitsplatz bringen, aufbereitet für mobile Endgeräte.

Da spielt Technologie eine große Rolle, aber auch eine geschickte Paarung formeller und informeller Lernkonzepte. Die Ausbildung ist damit auch für das Unternehmen selbst eine spannende Spielwiese, um ältere und neue Social-Media-Dienste oder Technologien wie VR und Augmented Reality zu testen. Oder gar durch die Azubis voranbringen zu lassen. In diesem Sinne ist es aber auch wichtig, dass die Ausbilder selbst einen Überblick über die Möglichkeiten haben, die ihnen offenstehen. Denn nur so können sie sich optimal auf die Generation Z vorbereiten.

Seminar: Generation Z in der Ausbildung

Bereiten Sie sich auf die Herausforderungen der Generation Z vor!

In unserem Praxisseminar „Generation Z in der Ausbildung“ zeigen Ihnen Experten von angesehenen Ausbildungsunternehmen wie EDEKA, Merck und der Handtmann Service GmbH, worauf es ankommt, wenn Sie sich als Unternehmen für die neue Generation aufstellen möchten.

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Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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