[Gastbeitrag] Warum Cloud Plattformen der bessere Weg in die Cloud sind

Mike Hahm

Ohne Cloud wären Dienste wie Uber, Spotify oder Dropbox nicht möglich. Allerdings hat es die Cloud in deutschen Unternehmen bisher noch recht schwer, auch wenn sich die Akzeptanz in den letzten Jahren spürbar erhöht hat. Die Gründe für diese Skepsis sind durchaus nachvollziehbar, bergen aber auch die Gefahr, dass deutsche Unternehmen den Anschluss an das digitale Zeitalter verlieren. Unternehmen sollten zwar die Risiken in Bezug auf Compliance, Datensicherheit, Vendor Login, schwierige Integration in bestehende Systeme et cetera ernst nehmen, aber nach Lösungen suchen, anstatt auf Stillstand zu setzen. Denn Lösungen für all diese Herausforderungen gibt es zweifelsohne.

Mike Hahm leitet seit 2013 das europäische Business Development für neue Technologien und Industrielösungen und verantwortet in dieser Funktion auch die Weiterentwicklung des Cloud Business für Konica Minolta in Europa.

CBMP, die zentrale Steuerungseinheit für Cloud-Dienste

Anstatt seine Cloud-Strategie auf viele verschiedene, zum Teil nicht miteinander vereinbare Cloud-Dienste auszurichten, sollten Unternehmen vielmehr auf sogenannte Cloud Brokerage- und Management-Plattformen (CBMP) setzen. CBMPs ermöglichen den Unternehmen als zentrale Steuerungseinheiten einfach und weitestgehend standardisiert Cloud-Dienste in allen Formen (SaaS, IaaS, PaaS) bereitzustellen und zu managen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die Zentralisierung lassen sich die Risiken viel besser kontrollieren und die Administration und Nutzung von Cloud-Diensten deutlich vereinfachen. Des Weiteren können ganze Business-Prozesse abgebildet werden und die Integration mit bestehenden Systemen findet auf Plattformebene, also an einer Stelle, anstatt auf Applikationsebene, statt. Auch Themen wie Monitoring und die Überwachung von Service Level Agreements gestaltet sich deutlich einfacher.

Konica Minolta LOGOKonica Minolta ist weltweit führend in der Beratung, Implementierung und dem Management von IT- und Dokumentenprozessen sowie im digitalen Produktionsdruck. Konica Minolta kombiniert Beratung, Hardware, Software-Integration sowie Service und Support und erhöht die Effizienz und Kosteneffektivität in Geschäftsprozessen. Mit über 33.000 Mitarbeitern weltweit erzielte Konica Minolta Business Technologies im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Nettoumsatz von über 5,8 Milliarden Euro.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Wie immer im Leben gibt es aber nicht nur Licht, sondern auch Schatten. Die Zentralisierung bedeutet natürlich auch eine stärkere Abhängigkeit vom Plattform-Provider, weshalb der Provider mit viel Sorgfalt ausgewählt werden sollte. Hat man allerdings den richtigen Provider gefunden, ist die Administration von Cloud-Diensten erheblich einfacher und die damit verbundenen Risiken werden deutlich reduziert.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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