„Form follows function“: 7 Tipps für gutes Design

Form Follows Function

Bei der Gestaltung von innovativen Produkten steht meistens die Funktion im Vordergrund „Form follows function“. Dennoch haben Emotionen bei der Vermarktung ebenso einen extrem hohen Stellenwert. Geben Sie deshalb auch dem Thema Produktdesign entsprechenden Raum, unter dem Motto „Form follows Emotion“. Mit den folgenden 7 Tipps für gutes Design haben sie an das Wichtigste gedacht:

1

Haben Sie den Gebrauchswert im Auge

Innovatives Design entsteht am besten im Zusammenhang mit innovativer Technik. Durch innovative Produktgestaltung erhöhen Sie den Gebrauchswert Ihres Produktes zusätzlich. Man kauft ein Produkt, um es zu benutzen. Es soll funktionieren. Oft liest man in Online-Portalen: „Tolles Aussehen – miese Funktion nach wenigen Tagen kaputt – am liebsten würde ich null Sterne vergeben! Leider habe ich mich vom Design blenden lassen.“. Imposantes Design ohne Nutzen oder unbefriedigender Funktion bringt keinen Mehrwert, sondert schadet letztlich dem Image.

2

Sprechen Sie Emotionen an

Achten Sie auf die Ästhetik Ihrer Produkte. Die ästhetische Qualität ist integraler Aspekt guter Entwicklungen. Die Gestalt eines Produktes hat eine ganz besondere Bedeutung. Gefällt uns die Form nicht, werden wir dem Produkt kaum Chance geben, auch wenn es noch so praktisch ist. Die Form mit ihren Gestaltelementen gibt visuelle Hinweise auf die Funktion.

 

Körpersprache

3

Machen Sie Ihr Produkt selbsterklärend

Gutes Design verdeutlicht die Struktur des Produktes. Bringen Sie Ihr Produkt zum Sprechen – im besten Fall machen Sie es durch ent“sprechendes“ Design selbsterklärend. Zum Beispiel durch Piktogramme, durch große Nummern welche Tasten in welcher Reihenfolge zu drücken sind oder durch eindeutige Farbgebung. Das gilt übrigens für „reale“ Produkte genauso, wie beispielsweise für Bedienoberflächen von Computerprogrammen.

4

Bleiben Sie bei der Wahrheit

Lassen Sie Ihr Produkt  zum Beispiel auf der Verpackung nicht innovativer, leistungsfähiger oder wertvoller erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Gutes Design versucht nicht, den Verbraucher durch Versprechen zu manipulieren, die es dann nicht halten kann. Vielleicht haben Sie die Enttäuschung aus Ihrer Kindheit noch in Erinnerung: Sie wollten unbedingt die Kekse mit den großen Schokostücken auf der Verpackung. Von Schokolade war aber kaum eine Spur in den Keksen. Für Industrieprodukte gilt das genauso!

5

Gestalten Sie Ihre Produkte zeitlos

Vermeiden Sie kurzlebigen Modetrends zu folgen. Das birgt die Gefahr in kurzer Zeit auch wieder antiquiert zu wirken. Gutes Design dagegen kann auch heute lange Jahre „überleben“.

 

6

Denken Sie an die Umwelt

Gutes Design bezieht die Schonung der Ressourcen ebenso wie die Minimierung von Verschmutzung in die Produktgestaltung ein. Materialverbrauch, Wiederverwertbarkeit, Langlebigkeit sowie Abbaubarkeit der verwendeten Materialien werden bereits im Entwurf des Designers weitgehend festgelegt. Damit leisten Sie mit dem Design einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt. Der Red Dot Design Award prämiert die Beachtung von Naturschutz und Nachhaltigkeit im Produktdesign, wie beispielsweise die „biobrush“, eine Zahnbürste deren Material und Verpackung auf Zellulose basiert, die aus Holzresten durch nachhaltige Forstwirtschaft hergestellt wird.

7

Setzen Sie Design gezielt ein

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Weniger Design ist mehr. Überfrachten Sie die Produkte nicht mit Überflüssigem. Gute Produkte, die einen Zweck erfüllen, müssen keine Kunstwerke sein, dennoch gut gestaltet.

Der Artikel „Form follows function: 7 Tipps für gutes Design” ist nur ein Beispielartikel, der in den Ausgaben meines Fachinformationsdienstes „Innovationsmanagement im produzierenden Unternehmen“ genauer erläutert wird. Testen Sie uns jetzt 14 Tage lang kostenlos.

Prof. Dr. Martin Reuter hat an  der Universität Duisburg-Essen am Lehrstuhl für Konstruktionslehre und Kunststoffmaschinen 2013 promoviert. Er ist seit 2016 Geschäftsführer der plan&projekt Akademie GmbH sowie Professor an der Hochschule Rosenheim. Prof. Dr. Martin Reuter sammelte zahlreiche praktische Erfahrungen unter anderem bei der BMW AG, bei der Süddeutsche Bremsen AG und auch bei der HS Technik & Design GmbH. Zudem ist er Chefredakteur von „Innovationsmanagement im produzierenden Unternehmen“.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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