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Flexibles Arbeiten? Diese Vor- und Nachteile sollten Sie beachten!

Flexibles Arbeiten

Gerade in den letzten Jahren haben viele Unternehmen erkannt, dass sie eine große Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter haben. Als Personaler können Sie die Arbeitskultur und das Klima im Betrieb sehr stark beeinflussen, wenn Sie ein paar Faktoren beachten. Ein Faktor, den wir heute unter die Lupe nehmen möchten, sind die flexiblen Arbeitsmodelle. Sollten wir unsere Mitarbeiter lieber zusammenkommen lassen oder ist das gar nicht so wichtig? Einige der Vor- und Nachteile haben wir für Sie zusammengefasst.

Flexibilität ist für viele Unternehmen das Maß aller Dinge

Viele Firmen werben mit flexiblen Arbeitsbedingungen aber die tatsächliche Umsetzung und Ausgestaltung bedarf vieler Argumente. Doch es lohnt sich, die Flexibilität der Arbeit für die Mitarbeiter zu überdenken. Während bei großen Konzernen, wie beispielsweise Microsoft, längst zeitlich und räumlich völlig uneingeschränkt gearbeitet wird, sind insbesondere kleinere Firmen lange noch nicht so weit. In vielen Unternehmen herrscht der Vorwand, dass Aufgaben nicht von zu Hause aus erledigt werden könnten oder dass die Kommunikation leiden würde. Aber was genau spricht für und gegen die Einführung von flexiblen Arbeitsbedingungen?

Flexible Arbeitsbedingungen haben einige Vorteile

Vertrauen

Die Einführung ist eindeutig ein Vertrauensbeweis. Sie signalisieren damit, dass Sie ihr Team wertschätzen und dass Sie eine gewisse Eigenverantwortung für möglich halten.

Vereinbarkeit mit dem Privatleben

Die Flexibilität der Arbeit bedeutet für viele eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Kranke Eltern, die Kinderbetreuung oder private Termine können viel leichter koordiniert werden.

Wiedereinsteigen für Eltern wird erleichtert

Gerade das Zurückkommen nach der Elternzeit ist in vielen Unternehmen nicht so leicht geregelt und bedarf umfassender Verhandlung. Flexiblere Bedingungen würden guten Fachkräften einen Anreiz geben, früher zurückzukehren oder auch von einem entfernteren Ort wieder einzusteigen.

Wunsch nach Eigenverantwortung

Flexibles Arbeiten spiegelt für viele Mitarbeiter auch den Wunsch nach mehr Verantwortung wider. Insbesondere für die Generation Y sind solche Faktoren bei der Arbeitgeberwahl und der Jobsuche sehr wichtig.

Selbstorganisation

Sie fördern mit dieser Art des Arbeitens das Selbstmanagement Ihrer Belegschaft und erziehen diese zu selbständigem Arbeiten.

Zufriedenheit der Belegschaft lässt sich durch diese Vorteile steigern

Man kann sagen, dass flexible Bedingungen die Motivation und die Zufriedenheit Ihres Teams fördern und damit die Loyalität gegenüber dem Unternehmen verbessern. Gerade dieser Faktor ist in der heutigen Arbeitswelt nicht zu unterschätzen. Gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind produktiver. Fachkräfte sind rar und gutes Personal sollten Sie so lange wie möglich im Unternehmen behalten, um den Know-how-Verlust zu begrenzen.

Aber was spricht tatsächlich gegen flexible Arbeitsmodelle?

Arbeiten wo und wann man will, das bringt auch einige Nachteile mit sich.

Kontrolle wird erschwert

Nicht nur die Kontrolle der Arbeitsleistung ist bei Mitarbeitern im Homeoffice oder an flexiblen Arbeitsplätzen schwieriger, auch die Arbeitszeit lässt sich schwieriger erfassen.

Erhöhter IT-Aufwand

Es müssen zusätzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das kompensieren, beispielsweise die Möglichkeit der Zeiterfassung, die Datenspeicherung und auch eine moderne IT-Infrastruktur, die das flexible Arbeiten ermöglicht.

Kommunikationswege oft komplizierter

Man kann nicht mal eben den Kollegen gegenüber besuchen, wenn dieser an einem anderen Ort arbeitet oder gar an einem anderen Tag. Dadurch könnten sich Projekte oder Entscheidungen verzögern, die auf dem kurzen Weg schneller abgewickelt wären.

Unternehmen sollten also gut abwägen, ob und wie flexibel die Arbeitsstrukturen gestaltet werden. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, alle Vor- und Nachteile abzuwägen und die individuellen Bedingungen des Betriebs in die Überlegungen mit einzubeziehen. Grundsätzlich sollten Sie als Personaler aber offen sein und sich der Zukunft nicht verschließen, denn es gibt viele attraktive Firmen, die Ihren Fachkräften womöglich gefährlich werden könnten.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Lean-, Soft Skills-Themen und die Iran-Veranstaltungen zuständig. In diesen Blogs informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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