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Drei Tipps, um Cross Selling für den Vertrieb Ihrer Handelsmarken zu nutzen

Supermarkt

Die Umsätze durch Handelsmarken sind für viele Einzelhändler eine solide Einnahmequelle. Viele Strategen bei den großen Ketten haben sich inzwischen daran versucht, den Vertrieb dieser Cashcows mit Hilfe von Cross Selling Strategien sinnvoll auszubauen. Wir sagen Ihnen, was Sie dabei beachten müssen.

Wer nutzt Cross Selling bereits mit großem Erfolg?

HandelsmarkenEingesetzt wird die Vertriebsstrategie bei Handelsmarken vorwiegend im Non-Food-Bereich. Bau- oder Pflanzenmärkte nutzen zunehmend Cross Selling bei Private Labels, um auf der Verpackung einen Hinweis auf das passende Ergänzungs-Produkt zu geben. Bei toom beispielsweise finden Sie auf den Farbeimern Abbildungen der passenden Farbrollen oder die richtige Abdeckfolie.

Im Food-Sektor gibt es wohl noch etwas Nachholbedarf. Auf Kochanleitungen von Markenprodukten, wie beispielsweise Instant-Tütchen, sind die passenden Zutaten zur Ergänzung aber bereits abgebildet, um ein Gelingen des Gerichtes zu garantieren. Hier ergibt sich sicher weiteres Potenzial für die Handelsmarken.

Für wen sich Cross Selling besonders lohnt

Besonders gute Aussichten für den Erfolg von Cross Selling ergeben sich für Produkte, die nicht regelmäßig eingesetzt werden. Renovierungsarbeiten macht der Otto-Normalverbraucher schließlich nicht alle Tage – da geht man mit der Empfehlung des Handels lieber auf Nummer sicher. Und auch die Gartenpflege erfordert eine gewisse Expertise. Man will ja vermeiden, dass die gekauften Pflanzen durch die falsche Erde direkt einzugehen drohen.

3 Tipps, damit Ihre Cross Selling Strategie aufgeht

Nutzen Sie also die Cross Selling Strategie, um erklärungsbedürftige Produkte zu vertreiben. Sie vermitteln dem Kunden dadurch das Bedürfnis nach Sicherheit, wenn Sie das passende Ergänzungsprodukt anbieten.

Beachten Sie außerdem, dass Sie die komplementären Produkte in der Regalplatzierung nicht zu weit auseinander anordnen. Der Kunde sollte nicht erst durch den ganzen Markt laufen müssen, um die passende Erde zur Pflanze zu finden. Das gilt auch für den Online Shop. Bieten Sie passende Produkte beispielsweise direkt an, wenn jemand ein bestimmtes Produkt im Warenkorb hat.

Ein Besonderer Anreiz könnte das Angebot von Cross Selling-Produkten zu einem Sonderpreis sein, wenn der Kunde sich für mehrere Produkte aus einer Serie entscheidet. Oft wirkt ein Bundle-Preis noch attraktiver und die Kaufentscheidung wird positiv beeinflusst.

Neben Cross Selling gibt es zahlreiche weitere Strategien und Vertriebstrends, die Sie sich als Hersteller von Private Labels bei Markenprodukten abschauen können. Lassen Sie sich diese Trends nicht entgehen und nutzen Sie die Chance, sich über moderne Konzepte zu informieren.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Lean-, Soft Skills-Themen und die Iran-Veranstaltungen zuständig. In diesen Blogs informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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