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Auftritt und Wirkung: Wie Sie Lampenfieber erfolgreich besiegen!

Auftritt Und Wirkung

Nervosität und Angst vor einem Auftritt kennt wohl jeder – das Lampenfieber macht sich bemerkbar. Selbst die besten und erfahrensten Referenten oder Fernsehmoderatoren können davon ein Lied singen. Aber was genau passiert in solchen Momenten eigentlich mit uns und was können Sie tun, um Ihr Lampenfieber in den Griff zu bekommen? Wir sind den Fragen auf den Grund gegangen.

Lampenfieber, Auftritt und Wirkung

Lampenfieber – ein Begriff, der wörtlich gemeint ist

Der Ausdruck Lampenfieber ist fast wörtlich zu verstehen, denn er kommt aus der Bühnenwelt. Gemeint ist, dass gerade Schauspieler, Sänger oder Moderatoren beim Tritt ins Rampenlicht, wenn alle Scheinwerfer auf sie gerichtet sind, in Panik verfallen können – eben Lampenfieber bekommen. Auch das Fieber hat in dem Wort seinen Sinn. Aber warum eigentlich?

Wie Lampenfieber im Körper entsteht

Lampenfieber, so wie wir es kennen, ist im Prinzip eine Angstreaktion. Die bevorstehende Präsentation im Meeting, ein schwieriges Gespräch mit dem Chef oder ein wichtiges Telefonat mit einem potenziellen Lieferanten – alles Beispiele, die durchaus nervös machen.

Die Reaktion unseres Körpers auf diese bevorstehende Situation ist Angst.  Und genau diese Angst stört unser Vorhaben maßgeblich. In solchen Momenten bereitet sich der Körper auf Kampf oder Flucht vor. Ein Urinstinkt zum Überleben – wie bei einem Tier, das Gefahr wittert und sich deshalb bereit macht. Muskeln werden durchblutet, der Herzschlag und die Atmung beschleunigen sich, der Körper baut Energie auf – und lässt dadurch auch die Körpertemperatur steigen.

Leider ist in geschäftlichen Situationen Flucht oder Kampf kein möglicher Ausweg. Wohin also mit der aktivierten, aber nicht benötigten Energie, die der Körper aufgebaut hat? Das ausgeschüttete Stresshormon Adrenalin muss abgebaut werden.

Kampf ums Überleben

Die Folgen sind bei jedem anders: Zittrige Hände, eine gebrochene Stimme, der grummelnde Magen oder ein trockener Mund sind nur einige Erscheinungsformen des Lampenfiebers. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu Panik führen, sodass das eigentliche Vorhaben gefährdet ist, vor lauter Angst, kein Wort mehr herauszubekommen.

Lampenfieber als Chance sehen!

Ein bisschen Lampenfieber kann aber auch sein Gutes haben. Durch die zusätzlich aktivierte Energie arbeitet Ihr Körper auf Hochtouren. Sie sind wach, aufmerksam und können sich besser auf die Aufgabe, die vor Ihnen liegt, konzentrieren.

Damit Ihnen aber schlimme Angstzustände oder gar Panik erspart bleiben, sollten Sie vor allem auf Ihre Vorbereitung setzen. Versuchen Sie Lampenfieber erst gar nicht zuzulassen, indem Sie sich auf Ihr Können verlassen und folgende Dinge beachten:

Gute Vorbereitung ist alles:
Brechen Sie nichts übers Knie. Nehmen Sie sich Zeit, um sich gut vorzubereiten. Schlecht organisiert oder unzureichend informiert werden Sie Ihrem Ziel nicht näher kommen. Bereiten Sie sich auch auf mögliche Nachfragen vor und überlegen Sie sich pro und contra Argumente.

Übung macht den Meister:
Auch, wenn es wie eine Floskel klingt, es ist die Wahrheit: Üben Sie Ihr Vorhaben. Machen Sie sich mit all Ihren Aufzeichnungen und den Eigenheiten Ihrer Gesprächspartner vertraut, gehen Sie Ihre Präsentation mehrmals durch oder üben Sie Gespräche mit Kollegen. Je mehr Sie üben, desto sicherer werden Sie und desto überzeugter treten Sie letztlich auf.

Denken Sie nicht ans Scheitern:
Versuchen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten. Lassen Sie Ihre Gedanken nicht abdriften, sodass Sie anfangen darüber nachzudenken, was alles schief gehen kann. Denken Sie positiv und lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

Atmen Sie tief durch:
Versuchen Sie die Nervosität weg zu atmen. Durch ruhiges Ein- und Ausatmen beruhigen Sie nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihre Nerven. Machen Sie am besten vor Ihrem Auftritt eine spezielle Atemübung, um sich zu fokussieren und Ihre Gelassenheit zu finden.

Nehmen Sie sich Zeit:
Sammeln Sie Ihre Gedanken für den Auftritt, bevor Sie mit dem Sprechen anfangen. Legen Sie sich beim Betreten der Bühne Ihre Unterlagen so zurecht, dass Sie Ihnen helfen und Sie nicht behindern. Schauen Sie ins Publikum und machen Sie sich mit Ihren Gegenübern vertraut. Atmen Sie auch jetzt ruhig noch ein paar Mal tief ein und aus und fangen Sie erst dann mit dem Sprechen an.

Wenn Lampenfieber hartnäckig ist:
7 Schnell-Tipps für Ihren Auftritt!

Die Präsentation steht an und das Lampenfieber ist noch immer da – was nun? Rhetoriktrainer Rüdiger Vogel hat für den Ernstfall ein paar schnelle Tipps für Ihren Auftritt zusammengestellt, die Ihr Lampenfieber hoffentlich reduzieren werden:

Worte kommunizieren

Machen Sie vor Ihrem Auftritt die erwähnten Atemübungen

Essen Sie vorher nichts Salziges und trinken Sie keinen Kaffee

Husten und gurgeln Sie vor dem Auftritt, das hebt die Stimme

Nutzen Sie kleine Stichwortkarten, da fällt das Zittern weniger auf

Wählen Sie Ihre Kleidung so, dass Jacke oder Jackett ausgezogen werden kann

Nutzen Sie ein Stofftaschentuch, um Schweiß abzuwischen

Erinnern Sie sich an Ihre letzten Erfolge und vertreiben Sie negative Gedanke

Lernen Sie, mit Ausstrahlung zu überzeugen

Punkten Sie trotz Nervosität! In unserem Seminar „Auftritt und Wirkung“ gibt Ihnen Top-Trainer Stéphane Etrillard noch mehr Tipps für den cleveren Umgang mit Blackouts und Lampenfieber in Präsentationen und Gesprächen.

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle für die Themen-Blogs Soft Skills und Projektmanagement verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über Tipps und Tricks, um die eigenen Kompetenzen noch weiter verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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