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7 gute Gründe, warum Sie mehr Metaphern verwenden sollten!

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Metaphern sind ein beliebtes rhetorisches Stilmittel. Langweilige Reden, spontane Vorträge oder wichtige Präsentationen können Sie mit Hilfe von Metaphern wirkungsvoll aufwerten. Aber was macht eine gute Metapher eigentlich aus? Und wie wendet man sie businesstauglich an? Das klären wir für Sie in diesem Beitrag!

Rhetorische Hilfsmittel für überzeugende Vorträge

Um einen erfolgreichen Vortrag zu halten, haben Sie eine große Auswahl an Stilmitteln und Techniken, die Sie verwenden können. Wir haben Ihnen unter anderem bereits gezeigt, wie Sie mit gut ausgewählten Soundbites rhetorisch stark überzeugen, und wie Sie mit dem VEGAZ-Prinzip selbst Spontan-Vorträge souverän meistern. Heute stellen wir Ihnen eine weitere Möglichkeit vor, mit der Sie Ihren Vortrag wirkungsvoll aufwerten können: Die Metapher.

Wie funktionieren Metaphern?

Der Duden definiert die Metapher als einen sprachlichen Ausdruck, bei dem ein Wort oder auch eine ganze Wortgruppe aus seinem ursprünglichen Bedeutungszusammenhang, das heißt seinem sprachlichen Gebrauch, in einen anderen Zusammenhang übertragen wird.

Ein Beispiel dazu: Der Athlet kämpft wie ein Löwe.

Durch den entsprechenden Kontext des Satzes, dass es eben um die Beschreibung des Athleten geht, wird verhindert, dass die Übertragung des Wortes Löwe aus der Tierwelt in die Sportlerwelt ein Missverständnis hervorruft.

Löwe

Das Wort Löwe wird zwar mit dem Athleten in Zusammenhang gebracht, jedoch wird deutlich, dass hier nicht wirklich ein Löwe präsent ist.

Kurz gesagt, ist eine Metapher also eine Verbildlichung, das heißt die bildliche Übertragung eines Wortes oder einer Wortgruppe in einen anderen Zusammenhang. Das eröffnet tolle Möglichkeiten!

Natürlich gibt es dabei ganz verschiedene Arten der Metapher. Der Rhetorik-Experte Matthias Pöhm hat diese Arten sehr schön unterschieden. Wir stellen sie Ihnen deshalb im Folgenden genauer vor:

Einfach aber wirkungsvoll: Die 3 Arten der Metapher

1

Die Ein-Wort Metapher:

Beispiel:
Warteschlange

Metapher:
Das Tier Schlange ist hier zwar nicht gemeint, das Wort wird jedoch stellvertretend für eine lange Reihe an Menschen verwendet.

2

Die Halb-Satz-Metapher:

Beispiel:
Mein Kollege ist aus allen Wolken gefallen.

Metapher:
Der Kollege ist natürlich nicht wirklich aus den Wolken auf den Boden gefallen, durch die Wortgruppe wird jedoch verdeutlicht, dass der Kollege sehr erstaunt war.

3

Die Geschichten-Metapher:

Beispiel:
Bei einem Wettkampf kämpft jeder Athlet für sich selbst. Aber ein einzelnes Bambusrohr können Sie knicken und damit beschädigen, ein ganzes Bündel jedoch nicht. Und genauso ist es beim Wettkampf auch: Die Gemeinschaft ist immer stärker als jeder einzelne, weshalb auch ein einzelner Athlet den Rückhalt in der Mannschaft suchen sollte.

Metapher:
Hier wurde ein bildhafter Vergleich in eine ganze Geschichte eingeflochten. Eingeleitet werden Metaphern dabei oft durch Formulierungen wie „Genauso ist es bei…“.

Warum Geschichten besonders wirksam sind

Die Geschichten-Metapher ist die wirksamste Metapher, denn durch den direkten Vergleich einer bestimmten Situation mit etwas leicht Vorstellbarem, entstehen die schärfsten Bilder im Gehirn Ihres Publikums. Versuchen Sie deshalb gerade mit einer guten Geschichte und damit guten Vergleichen, Ihren Vortrag oder Ihre Präsentation aufzuwerten. Denn das hat wirklich große Vorteile.

7 Gründe, warum Sie Metaphern verwenden sollten

Sie erzeugen Bilder in den Köpfen Ihres Publikums.

Sie transportieren dadurch Gefühle.

Sie halten das Interesse Ihrer Zuhörer hoch.

Sie machen komplexe Zusammenhänge leichter verständlich.

Sie machen die Sachverhalte dadurch einprägsamer.

Sie sorgen dafür, dass Ihr Publikum sich Argumente leichter merken kann.

Sie regen Ihre Zuhörer dazu an, sich die Bedeutung der Metapher selbst zu erschließen und sich mit Ihrem Vortrag länger zu beschäftigen.

Nutzen Sie die Kraft des Erzählens

Stärken Sie die Wirkung Ihrer Vorträge durch businesstaugliche Metaphern. In unserem Seminar Einfach erklärt zeigt Ihnen Experte Dr. Jens Tomas nicht nur, wie Sie Metaphern richtig einsetzen, sondern auch, wie Sie Ihre Kommunikation auf den Punkt bringen und Komplexität reduzieren.

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Martina Große Bley

Ich kümmere mich bei Management Circle um die Themen-Blogs für die Bereiche Soft Skills und Projektmanagement. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen von unseren Referenten, informiere ich Sie über Tipps und Tricks, um die eigenen Kompetenzen noch weiter verbessern zu können. Ich bin gespannt auf Ihre Anregungen oder Fragen und freue mich auf den Wissensaustausch!

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